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Nationalpark nach Ostern und bis Pfingsten autofreie Zone

Sassnitz/Lohme Nationalpark nach Ostern und bis Pfingsten autofreie Zone

Straße von Sassnitz nach Hagen wird saniert und deshalb voll gesperrt / Der Nahverkehr bringt Busreisende teilweise über Umwege zum Königsstuhl und setzt auch Baubusse ein

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Ronald Keil von der Verkehrsgesellschaft zeigt es: Die Auto- und Busfahrer müssen nach Ostern auf Jasmund Umwege fahren.

Quelle: Fotos: Chris-Marco Herold

Sassnitz/Lohme. Wandern wird noch möglich sein — aber ansonsten ist der Nationalpark Sassnitz gleich nach Ostern und bis Pfingsten eine autofreie Zone. Das Straßenbauamt Stralsund lässt die so genannte Nationalparkstraße zwischen Sassnitz und Hagen sanieren. Die wird aus diesem Grund für den Individualverkehr komplett gesperrt. „Wie wir den Busverkehr absichern — das hat uns Kopfschmerzen bereitet, aber wir haben eine Lösung gefunden“, sagt Ronald Keil, zuständiger Betriebsleiter für die Insel Rügen der Verkehrsgesellschaft Vorpommern- Rügen.

 

OZ-Bild

Wenn wir da durch sind, kön- nen wir endlich mal wieder klar denken.“Torsten Rollin, Chef Touristik GmbH Lohme

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Pflasterstraße später dran

5,4 Kilometer lang ist die durch den Nationalpark Jasmund führende Landesstraße von Sassnitz bis Hagen.

Der Kopfsteinpflasterabschnitt von der Ex-Förderschule bis zum Ortsausgang Sassnitz sollte ursprünglich auch gleich asphaltiert werden. Dies geschieht zu einem späteren Zeitpunkt.

Dabei kommt den Mannen vom Nahverkehr zugute, dass in zwei Bauabschnitten gearbeitet wird. Los geht es am 4. April. Dann soll etwa zwei Wochen lang die Straße zwischen dem Parkplatz Hagen und dem Abzweig zum Königsstuhl erneuert werden. „Wir verdichten den Takt auf der Linie 20 von Sassnitz zum Königsstuhl. Nötig ist dies, weil der Pendelbus vom Parkplatz Hagen zum Königsstuhl nicht fahren kann“, sagt Keil und verweist auf den Parkplatz am Sassnitzer Ortsausgang Richtung Nationalpark: „Dort können die Autofahrer ihre Fahrzeuge abstellen. Besser ist es natürlich, wenn sie gleich mit dem Bus anreisen.“

Etwas haariger geht es wohl zwischen dem 18. April und Pfingsten zu. Dann wird der Straßenabschnitt zwischen Sassnitz und dem Abzweig Königsstuhl ausgebaut. Die Folge: „Unsere Busse können dann nicht mehr direkt von der Bäderküste zum Königsstuhl fahren“, sagt Keil. Das heißt: Am Sassnitzer Busbahnhof muss in einen Bus der Linie 14 umgestiegen werden. Dieser so genannte Baubus fährt über Ruschvitz ohne Zwischenhalt zum Königsstuhl. Etwa eine Stunde Fahrtzeit müsse dafür eingeplant werden. Unterwegs sind die Busse täglich ab Sassnitz ab 9 Uhr im Stundentakt bis 15 Uhr. Zurück geht es ab 12.45 Uhr stündlich bis 15.45 Uhr. Für den Schülerverkehr fährt übrigens ein Pendelbus zwischen Hagen und Ruschvitz.

Autofahrer müssen während der Bauzeit erhebliche Umwege auf sich nehmen. 31 Kilometer lang ist der Umweg, den Besucher des Nationalpark-Zentrums und des Königsstuhls bis zum Parkplatz Hagen in Kauf nehmen müssen, wenn sie nach Ostern von Sassnitz aus einen Abstecher zum Zentrum unternehmen und wieder zur Hafenstadt zurück wollen. Für die Einwohner und Gäste der Gemeinde Lohme ist dies nicht anders.

„Wir sind das schon gewohnt“, sagt Torsten Rollin, Geschäftsführer der Touristik Lohme GmbH. Die letzten Jahre gehörten wegen Bauarbeiten gesperrte Straßen zum täglichen Einerlei, verbunden mit Umleitungen und dem entsprechenden Frust. „Wir sind froh, wenn die bevorstehende Baustelle Geschichte ist. Dann werden wir endlich mal wieder klar denken können“, sagt Rollin.

Die Straße müsse komplett gesperrt werden, weil sie für eine halbseitige Sperrung zu schmal sei, sagt Ralf Sendrowski, Chef des Straßenbauamtes. Das lässt die Fahrbahndecke der 5,4 Kilometer langen Straße vom Ortsausgang Sassnitz bis zum Ortseingang Hagen vier Zentimeter tief abfräsen. Danach wird eine neue Asphaltschicht aufgebracht. „In den vergangenen Jahren haben wir die Straße immer wieder ausgebessert. Aber mit der Flickschusterei ist jetzt Schluss“, sagt Sendrowski.

Von Chris-Marco Herold

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