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Pädagogium: Auktion im zweiten Anlauf abgewickelt

Putbus/Rostock Pädagogium: Auktion im zweiten Anlauf abgewickelt

Der Vertrag mit dem neuen Eigentümer, der inzwischen die Kaufsumme von 2,3 Millionen Euro hinterlegt haben soll, wurde beurkundet

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Das Pädagogium ziert seit 1833 den Circus in Putbus.

Quelle: C. Herold

Putbus/Rostock. Etwa acht Monate nach der Auktion ist das Geschäft unter Dach und Fach: Das Pädagogium am Putbuser Circus hat einen neuen Eigentümer. „Wir hatten angekündigt, dass der Abschluss eines Vertrages über 2,3 Millionen Euro kurz bevor steht. Tatsächlich wurde ein solcher Zweitvertrag beurkundet. Zudem wurde nun der vollständige Kaufpreis auf dem Notaranderkonto hinterlegt“, kann Kai Rocholl, Vorstand der Norddeutschen Grundstücksauktionen AG, verkünden. Und ergänzt: „Damit kann der Verkauf zu dem in der Auktion festgestellten Meistgebot doch noch durchgeführt werden.“

Das Auktionshaus hatte das 1833 im Auftrag von Fürst Malte zu Putbus errichtete Pädagogium, ehemals Sitz des IT-College, Anfang Dezember 2015 für 1,79 Millionen Euro aufgerufen und schließlich für 2,3 Millionen Euro den Zuschlag erteilt. Doch der Vertrag sei vom Erwerber nicht erfüllt worden. Er hat nicht gezahlt. Auch eine letzte, für den Monat Juni gesetzte Frist hatte die Mondopia GmbH mit Sitz in Berlin verstreichen lassen (die OZ berichtete).

Nach OZ-Informationen soll es sich bei nunmehrigen Eigentümer des Pädagogiums, bei der Auktion im Dezember der unterlegene Bieter, um einen Unternehmer aus Münster handeln, dem nicht nur mehrere große Immobilien auf dem deutschen Festland, sondern in Lauterbach gehören sollen.

Der hat dem Vernehmen nach mit der altehrwürdigen Immobilie am Putbuser Rund für 2,3 Millionen Euro quasi ein Schnäppchen gemacht. Denn etwa zehn Millionen Euro sind seinerzeit in das ab 2002 als IT-College genutzte Pädagogium investiert worden. 2012 schlitterte die höhere Berufsfachschule in die Insolvenz. Im März 2014 war der Sanierungsplan gescheitert, der Schulbetrieb aufgegeben.

Der Erlös wird nunmehr verteilt. Die Stadt Putbus will mindestens 500000 Euro einstreichen. Dann hat sie ihre Bürgschaften raus. Der Rest geht an andere Gläubiger – wie beispielsweise Sparkasse, Land und Bund.

Chris Herold

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