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Parken in Stralsund? Hier ist noch Platz!

Stralsund Parken in Stralsund? Hier ist noch Platz!

Wenn die Parkhäuser in Stralsund voll sind, kann jeder an der Schwarzen Kuppe, auf der Mahnkeschen Wiese und auf dem Hexenplatz sein Auto noch günstig abstellen

Stralsund. Gegen 11 Uhr sind die Parkhäuser in Stralsund voll. Im Sommer keine Seltenheit. Vor allem dann, wenn das Wetter die Urlauber von den Stränden auf Rügen, Fischland-Darß-Zingst oder Usedom fern hält. Peter Koslik, Pressesprecher im Rathaus: „Durchschnittlich kommen während der Hauptsaison 20000 Besucher in die Stadt. An Spitzentagen können es auch schon einmal 60000 sein.“ Hinzu kämen etwa 6000 Berufseinpendler. Außerhalb der Urlaubszeit seien es sogar 11000.

Klar, dass die rund 1700 Stellplätze in den Parkhäusern für so einen Ansturm nicht reichen. Koslik gibt dann an den Rundfunk und über die sozialen Netzwerke im Internet die Information heraus, dass Besucher der Stadt die Park-and-Ride-Plätze nutzen sollten. „Über die Webcam auf dem Pylon der Rügenbrücke lässt sich sehr gut beobachten, wie sich in der Folgezeit die Flächen an der Schwarzen Kuppe und auf der Mahnkeschen Wiese entlang der Werftstraße füllen“, sagt der Pressesprecher.

Die sind vor allem für jene gut zu erreichen, die aus Richtung Süden und Westen über die Ortsumgehung kommen und die Abfahrt „An der Werft“ nehmen oder für jene, die über den alten Rügendamm in die Stadt wollen. Wer über die neue Rügenbrücke kommt, sollte die Abfahrt „Tribseer“ nehmen und dann über Feldstraße und Carl-Heydemann-Ring zum Hexenplatz am Tribseer Damm fahren. Kristina Wilcke aus dem Bauamt der Hansestadt verweist auf das dynamische Parkleitsystem, mit dessen Hilfe die Autofahrer über die Parkmöglichkeiten in Stralsund auf großen Tafeln informiert werden. „Das funktioniert recht gut, auch wenn es natürlich immer wieder Autofahrer gibt, die glauben, irgendwo im Stadtzentrum noch ein freies Plätzchen zu ergattern.“

Und die sind es dann, die für verstopfte Straßen in der Alstadt sorgen. Peter Grimm aus Mönkebude, der ein paar Tage in der Region Urlaub macht, gehört nicht dazu. „Als ich gesehen habe, dass das Parkhaus ,Am Ozeaneum’ voll ist, bin ich gleich abgedreht“, sagt er. Für zwei Euro löst er auf der Mahnkeschen Wiese sein Ganztages-Parkticket. In den Parkhäusern hätte er für einen Tag elf Euro bezahlen müssen. Dann geht er zu Fuß zur Hafeninsel. Dafür benötigt er eine knappe Viertelstunde. Er hätte aber den Bus nehmen können wie die Familie Steinberger aus Hannover. Drei Euro kostet die Tagesfahrkarte für maximal zwei Erwachsene und drei Kinder. Zu kaufen gibt es sie ebenfalls am Parkscheinautomaten. Von der Mahnkeschen Wiese und der Schwarzen Kuppe aus fährt die Linie 1 in die Altstadt. Die Linie 7 hält direkt am Ozeaneum. Vom Hexenplatz am Tribseer Damm aus können Besucher zu den gleichen Bedingungen die Linie 4 in die Altstadt und zum Hafen nutzen.

Diese Modalitäten lassen sich auch gerade Sandra und Thomas Linkewitz erklären. Die Stuttgarter verbringen ihren Urlaub mit den Söhnen Tobias und Philip in Zingst. „Wir haben uns auf der Fahrt nach Stralsund am Parkleitsystem orientiert und für Park- and-Ride entschieden“, sagt Sandra Linkewitz.

An der Schwarzen Kuppe hat die Stadtverwaltung eine Informationsstand eingerichtet. Dort erklären Michael Kulz und Andreas Franziski den Gästen der Stadt, wie sie die Sehenswürdigkeiten finden und geben Tipps für den weiteren Aufenthalt in der Stadt. Angestellt sind die beiden Männer für drei Monate über die Stralsunder Innovations Consult GmbH (SIC). Das ist eine kommunale Beschäftigungsgesellschaft.

Insgesamt stehen in Stralsund rund 1250 Park-and-Ride-Stellflächen zur Verfügung. Kristina Wilcke: „Dazu gehört auch ein Areal an der Durchfahrt von der Werftstraße zur Werft. Sollten die Schwarze Kuppe und die Mahnkesche Wiese einmal voll sein, werden die Autos auf diese Reservefläche gelotst.“

Jens-Peter Woldt

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