Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° bedeckt

Navigation:
Rügens Hafenstadt kauft sich beim Inselvermarkter ein

Sassnitz Rügens Hafenstadt kauft sich beim Inselvermarkter ein

Sassnitz erwirbt sechs Prozent Anteile an der Tourismusgesellschaft Rügen. Stadtvertreter kritisieren Berechnungsschlüssel für Beitritt und Multifunktion vom Geschäftsführer.

Voriger Artikel
Stressfrei mit dem Pin-up-Girl vom Stadthafen zum Königsstuhl
Nächster Artikel
Sassnitz steigt nur mit 6 Prozent beim Inselvermarkter ein

„Völkerwanderung“ in Sassnitz: Das Tourismusgeschäft dominieren Tagesausflügler. Tausende strömen zur Zeit täglich über die futuristische Hängebrücke in den Stadthafen.

Quelle: Holger Vonberg

Sassnitz. Die Stadt Sassnitz wird als sechste Inselkommune Mitgesellschafter der Tourismuszentrale Rügen (TZR). Die Stadtvertreter haben Bürgermeister Frank Kracht beauftragt, den Erwerb von sechs Prozent Gesellschafteranteilen am Inselvermarkter durch die Kommune zu besiegeln. Ursprünglich sollte Rügens Hafenstadt neun Prozent Anteile kaufen. Das haben die Stadtvertreter aber abgelehnt.

Kommunalpolitiker der Hafenstadt kritisieren den Berechnungsschlüssel für den TZR-Beitritt, die sich um die Vermarktung des Tourismusflaggschiffs Rügen kümmert. Dabei sollen die Gemeinden das Sagen haben und das Marketing künftig mitfinanzieren. Die Höhe der Anteile, die die Kommunen erwerben können, richtet sich nach der Einwohnerzahl und den Gästebetten. Sassnitzer Volksverteter sehen die Hafenstadt bei diesem Schlüssel benachteiligt. Die Kommune hat zwar viele Einwohner, aktuell sind es 9932, dafür aber mit 2800 wenig Gästebetten im Vergleich mit den Ostseebädern. Die partizipieren deshalb weitaus mehr am Geschäft mit den Urlaubern. Deshalb fordern Sassnitzer Stadtvertreter, dass ausschließlich der zahlende Gast die Grundlage für die Berechnung des Erwerbs von TZR-Gesellschafteranteilen bildet und Einwohnerzahlen außen vor gelassen werden.

In der Kritik steht bei Sassnitzer Stadtvertretern auch die Mulifunktion von Kai Gardeja. der TZR-Geschäftsführer und zugleich Kurdirektor des Ostseebades Binz ist. Diese Doppefunktion lasse Zweifel an der Unabhängigkeit des Inselvermarkters aufkommen, kritisiert der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Volksvertretung der Hafenstadt, Norbert Benedict.

Bisher sind 33 Prozent der TZR-Anteile an Inselkommunen veräußert. Erworben haben sie Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Putbus. Die Anteile kosten pro Prozent 2000Euro. Außerdem müssen sich die Kommunen als Mitgesellschafter auch an der Finanzierung der TZR-Marketingmaßnahmen beteiligen. Dafür wird eine jährliche Umlage in Höhe von 8600 Euro pro Prozent Anteil erhoben.

Udo Burwitz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Gersfeld

Es gibt Berge, die laden nicht gerade zum Verweilen ein. Anders die Wasserkuppe: Hessen höchster Berg in der Rhön strotzt vor lauter Freizeitmöglichkeiten. Besonders beliebt ist die Wasserkuppe bei Flugsportlern - und denen, die gern dabei zuschauen.

mehr
Mehr aus Wirtschaft
Beilagen
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist