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Spaßbad Sellin: Mehr Besucher, mehr Umsatz

Sellin Spaßbad Sellin: Mehr Besucher, mehr Umsatz

Die Rutsche wurde erneuert / Im November werden die Duschen saniert

Sellin. Hinter Ulf Steiner, seit dem 1. April Geschäftsführer der Bade- und Erlebniswelt in Sellin, liegt die erste Hochsaison als neuer Kapitän eines angeschlagenen Schiffes. Das steuert nun in ruhiges Fahrwasser. „Die Umsätze und Besucherzahlen waren rekordverdächtig, sechs Tage waren wir sogar ausverkauft mit 1500 Besuchern.“ Steiner weiß, dass das unsommerliche Wetter auch dazu beigetragen hat. Aber auch die Veranstaltungen und die Sauna-Nächte seien eine Erfolgsgeschichte. „Das zeigt, dass das Bad gut gedacht ist, auch in der Größe und Kapazität. Es passt gut in die touristische Landschaft.“

Und stand Ende letzten Jahres vor dem Aus. Die Betreiber, die NFB Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft mbH aus Hamm, hatten die Schließung angekündigt. Seit Jahren hatte das Bad mit steigenden Kosten und sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen. Seit Jahresbeginn fährt das ehemalige Spaßbad „Inselparadies“ unter neuer Flagge. Es wird als „Ahoi Rügen“ von der Bade- und Erlebniswelt GmbH bewirtschaftet. Die Gesellschaft wurde zur Rettung des Bades gegründet und ist eine 100-prozentige Tochter der Tourismuszentrale Rügen (TZR). Deren Gesellschafter sind die Gemeinden Binz, Sellin, Baabe, Göhren und Putbus.

„Die Angst war da, dass das Bad nicht mehr funktioniert, aber inzwischen weiß ich, dass die Hardware super ist“, so Steiner. Allerdings müsse dringend investiert werden. Das Erfreuliche dabei: „Wir schaffen das aus eigener Kraft aus den Einnahmen und haben damit auch schon angefangen.Inzwischen ist die 100 Meter lange Rutsche saniert worden“, so Steiner. Als nächstes stehen die Duschen auf dem Plan, die neu gefliest werden. Deshalb bleibt das Bad vom 14. bis 25. November geschlossen. Das nächste Etappenziel ist ein neues Kassensystem, kündigt der Geschäftsführer eine Investition in Höhe von 25000 Euro an. In den nächsten beiden Jahren steht dann die Planung und Umsetzung einer energetischen Sanierung auf der Prioritätenliste, um die enormen Energiekosten zu drücken. „Die jetzige Pumpe ist schon 20 Jahre alt“, so Steiner. Potential sieht er auch bei den Umsätzen im Gastronomiebereich, die jetzt deutlich angestiegen seien. Nicht funktioniert habe hingegen das Thema Beauty und Wellness. Die Räume sind jetzt leer geräumt und sollen mit einem Angebot im Fitnessebereich wieder gefüllt werden. In Arbeit ist auch ein neues Farbkonzept, das auf der Grundlage einer Meinungsumfrage unter Besuchern und Mitarbeitern entwickelt wird. Es ist ein weiterer Baustein im Zukunftskonzept. „Es muss alles zusammenpassen“, so Steiner.

Gerit Herold

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