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Straßenbau und Baumpflege: Kein Ende der Staus in Sicht

Serams/Karow Straßenbau und Baumpflege: Kein Ende der Staus in Sicht

B 196 soll am Freitag freigegeben werden / Verkehrsbehinderungen bleiben aber

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An der Alten Bäderstraße – hier zwischen Nadelitz und Vilmnitz – werden Bäume beschnitten. Dadurch kommt der Verkehrsfluss auf der Umgehungsstraße der gesperrten B 196 ins Stocken.

Quelle: Chris-Marco Herold

Serams/Karow. Schlimmer geht’s nimmer – auf Rügens Straßen immer. Aktueller Beweis ist der Beschnitt der Alleebäume an der Alten Bäderstraße zwischen Nadelitz und Vilmnitz. Die nutzen die Autofahrer, um die wegen Bauarbeiten gesperrte Bundesstraße 196 zu umfahren – und landen auf ihrem Umweg im Stau, verlieren noch mehr Zeit.

 

OZ-Bild

Die Sperrung der B 196 wollen wir am 21. Okto- ber aufheben.“Ralf Sendrowski, Leiter Straßenbauamt

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„Irgendwann muss das ja gemacht werden“, nahm es der Fahrer eines Lkw vom Bauhof Putbus gelassen. Nicht so eine Frau, die schon am Vormittag gegen 10.30 Uhr gleich mehrere Ampelphasen abwarten musste: „Auf der Hinfahrt stand ich zehn Minuten im Stau. Ich kann nicht verstehen, weshalb die Arbeiten mit den Arbeiten an der B 196 stattfinden. Wenn man schon über Putbus fahren muss, sollten Baumarbeiten und Baustellen zumindest aufeinander abgestimmt werden.“ Sie konnte ihren Namen nicht mehr nennen. Es wurde „Grün“ und sie nutzte ihre Chance.

„Die Arbeiten sind angesichts des Herbstes und der zunehmenden Wahrscheinlichkeit von Herbststürmen notwendig und geboten, um weiterhin die Verkehrssicherheit auf den betroffenen Strecken gewährleisten zu können“, sagte Ulrike Sennewald. Daher könne nicht bis zum Ende der Baumaßnahme auf der B 196 gewartet werden, ergänzte die Sprecherin des Verkehrsministeriums. Nach ihren Angaben müssen etwa 600 Bäume an den Landesstraßen im Bereich Zirkow/Karow geprüft und beschnitten werden. Für die Arbeiten an den Bäumen würden drei Wochen benötigt. Und Seenewald versicherte noch: „Die Verkehrslage an den Stellen, an denen die Baumschnittarbeiten durchgeführt werden, wird dabei durchgehend beobachtet. Sollte sich aufgrund erhöhten Verkehrsaufkommens zeitweise ein Rückstau bilden, wird zeitnah mit einer kurzzeitigen Unterbrechung der Arbeiten reagiert, damit der Verkehr abfließen kann.“

Den Umweg über die Alte Bäderstraße müssen Autofahrer, die zwischen Inselmitte und der Bäderküste unterwegs sind, wohl alsbald nicht mehr nehmen. Ralf Sendrowski ist ganz optimistisch. „Die Straßenbauarbeiten auf der B 196 im Abschnitt Zirkow – Karls Erlebnisdorf sind planmäßig verlaufen. Geplant ist, den Asphalteinbau bis zum 21. Oktober abzuschließen und die Vollsperrung aufzuheben“, sagte der Leiter des Straßenbauamtes Stralsund gestern auf OZ-Nachfrage. Er hofft, dass das Wetter mitspielt: „Sollte die Witterung keinen Asphalteinbau zulassen, kann es auch zu einer Verlängerung der Vollsperrung kommen.“ Fest stehe dagegen für ihn: „Nach den Asphaltarbeiten sind Restarbeiten auf diesem Abschnitt der Bundesstraße 196 erforderlich, die zu punktuellen Behinderungen führen können.“

Derweil wird an der B 196 die nächste Baustelle eingerichtet. „Nach den derzeitigen Bauablaufplanungen unseres Auftragnehmers beginnen die Arbeiten am Knotenpunkt Serams am 24. Oktober“, blickte Sendrowski voraus. Unter halbseitiger Sperrung – der Verkehr wird mittels Ampel geregelt – sollen bis Anfang Dezember in verschiedenen Bereichen der Kreuzung die Straßenbauer tätig werden. Sie legen einen Kreisverkehr an. „Die Arbeiten sollen insgesamt bis zum 30. Juni 2017 abgeschlossen sein“, versicherte er Leiter des Straßenbauamtes.

Zudem verwies er auf Bauarbeiten am Knotenpunkt Karow: „Die werden in der nächsten Woche mit dem Aufdübeln der Leitelemente und dem Anbringen von Gelbmarkierungen abgeschlossen.“ Eine Sperrung von Fahrtrichtungen sei nicht vorgesehen.

Dieser provisorische Kreisel sei notwendig, weil ab Frühjahr 2017 die Fahrzeuge, die in den Norden der Insel wollen beziehungsweise von dort kommen, nicht mehr die B 96 benutzen können. Die wird außerhalb der Hauptsaison zwischen Ralswiek und Strüßendorf gesperrt sein. Der Verkehr soll über Mukran, Prora, Karow und Bergen umgeleitet werden. Dass es dort einigermaßen fließt, erhofft man sich von dem Kreisverkehr in Karow.

Chris-Marco Herold und Uwe Driest

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