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Ummanzer krönen ihren Deich mit einem Radweg

Waase/Wusse Ummanzer krönen ihren Deich mit einem Radweg

Zwischen Waase und Wusse wird ein etwa 1,4 Kilometer langes Asphaltband gelegt / Mit den Bauarbeiten soll noch in diesem Herbst begonnen werden

Waase/Wusse. Ihre Insel soll zu einem Paradies für Radfahrer werden – und bis zur Saison des nächsten Jahres werden die Ummanzer auf diesem Weg ein Stück vorankommen.

Das ist in diesem Falle ein etwa 1400 Meter lang und dabei handelt es sich um einen Radweg zwischen den Orten Waase und Wusse. „Im Herbst wollen wir anfangen. Wenn der Winter mitspielt, sind wir zu Ostern fertig – ansonsten Pfingsten“, blickt Holger Kliewe kühn voraus. Und das kann der Ummanzer Bürgermeister tun, weil der Gemeinde die finanzielle Hilfe des Landes sicher ist. Die Fördermittelzusage hat ihm Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) zum Wochenbeginn überbracht.

Hinter Waase soll der etwa zweieinhalb Meter breite Radweg auf der Deichkrone etwa bis zum Seglerhafen nach Wusse und von dort neben der vorhandenen Straße bis zum Ortsende führen. Die Baukosten beziffert Kliewe auf etwa 270000 Euro. „Dafür bekommen wir die 90-prozentige Förderung“, sagt der Bürgermeister.

Mit diesem Projekt werden die Ummanzer ein erst im Oktober des vergangenen Jahres abgeschlossenes Millionenvorhaben vollenden – den Deichbau zwischen Waase und Wusse. In diesem Zusammenhang und im Auftrag des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt ist zwischen den beiden Orten für etwa 1,2 Millionen Euro ein neuer Deich angelegt und gleichzeitig die Straße zwischen Waase und Wusse angehoben und erneuert worden. Und neben der verläuft künftig die neue Trasse für Radfahrer.

Auf die setzen die Ummanzer, „weil wir eben im Unterschied zu unser großen Schwesterinsel Rügen keine Badeinsel sind“, sagt Kliewe und nennt ein Beispiel: „Bei Suhrendorf beispielsweise muss man schon zwei Kilometer ins Wasser reingehen, bevor die Badehose nass wird.“

Dass die Aktivurlauber, wie Kliewe sie nennt, die Zielgruppe der Ummanzer sind, hält Wirtschaftsminister Glawe für eine gute Wahl: „Das ist eine zahlenmäßig starke Klientel. Von den etwa sechs Millionen Gästen, die Mecklenburg-Vorpommern jährlich besuchen, sind eine Million Radfahrtouristen. Da schlummert ein großes Potenzial.“

Das wollen die Ummanzer in der Zukunft mehr und mehr für sich erschließen. Deshalb sind noch weitere Projekte in der Vorbereitung. Alles in allem wollen die Ummanzer in der nächsten Zeit etwa eine Million Euro für den Radwegeausbau ausgeben.

Dass dies dringend angezeigt ist, hatte Bürgermeister Holger Kliewe in der Vergangenheit schon deutlich gemacht: „Aktuell haben wir auf der Insel Ummanz eigentlich nicht einen nach allen Regeln der Kunst ausgebauten Radweg. Die Radfahrer sind bei uns im Moment entweder direkt auf den Fahrbahnen oder auf mehr oder minder gut befahrbaren Landwegen unterwegs.“

Chris-Marco Herold

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