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Umstrittene Ampel geht nächste Woche in Betrieb

Sassnitz Umstrittene Ampel geht nächste Woche in Betrieb

Sassnitzer Stadtvertreter kritisieren die Installation der Anlage an der Kreuzung Zwischen L29 und Mukraner Straße

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Soll nächste Woche den Betrieb aufnehmen - die neue Ampelanlage, die am Ortsausgang Sassnitz in Richtung Mukran errichtet wurde.

Quelle: Christian Niemann

Sassnitz. In Sassnitz werden Autofahrer ab Mai am Ortsausgang Rot sehen, wenn sie aus Richtung Mukran kommen. An der Kreuzung zwischen der Landesstraße L 29, Mukraner Straße und dem Gewerbegebiet hat das Straßenbauamt Stralsund eine neue Lichtsignalanlage errichten lassen. Diese Ampelanlage soll nach Angaben von Ingo Stoltz, Mitarbeiter des Bauamtes der Hafenstadt, in der nächsten Woche den Betrieb aufnehmen. Bereits Ende des vergangenen Jahres waren die Masten für die Ampeln aufgestellt worden. Zu Beginn dieses Monats erfolgte die Montage der Lichtzeichen. Jetzt seien auf der Kreuzung noch Änderungen an der Fahrbahnmarkierung durchzuführen, informierte Stoltz im Bauausschuss der Stadt, der am Dienstagabend tagte. Nach Abschluss dieser Arbeiten soll die Ampelanlage in der kommenden Woche zugeschaltet werden.

Die neue Ampelanlage ist umstritten. Stadtvertreter Stefan Grunau kritisierte die Installation der Anlage in der Bauauschuss-Sitzung scharf. Die sei gegen den Willen der Sassnitzer Kommunalpolitik errichtet worden. Grunau bezeichnete die Ausführung als Schildbürgerstreich, weil Masten der Lichtsignalanlage mitten auf den Radweg an der Straße gesetzt wurden.

Die Stadtvertreter hatten sich bereits im vergangenen Jahr gegen den Bau der Ampelanlage ausgesprochen. Sie fürchten Stau, weil nur wenige Meter weiter an der Lanckener Kreuzung bereits eine Lichtsignalanlage steht. Deshalb favorisierten sie einen Ausbau der Kreuzung  L 29/Mukraner Straße zum Kreisverkehr. Beide Varianten standen zur Debatte. Die Kreuzung ist seit Jahren ein Unfallschwerpunkt. Deshalb hatte die Unfallkommission des Landkreises Vorpommern-Rügen das Straßenbauamt aufgefordert, Lösungen zu erarbeiten, um ihn zu entschärfen. Das Amt präferierte aus Kostengründen die Lichtsignalanlage, deren Bau rund 60 000 Euro kostet. Ein Ausbau der Kreuzung zum Kreisverkehr wäre mit rund 250 000 Euro erheblich teurer geworden. Die Stadt hätte die Mehrkosten übernehmen müssen. Das Geld habe die Kommune aber nicht, erinnerte Ausschussmitglied Gerd Löffler am Dienstagabend. Deshalb sei die Ampellösung umgesetzt worden.

Ob die tatsächlich die kostengünstigere Variante ist, zweifelte Stadtvertreterin Svea Lehmann an. Es sei überhaupt nicht detailliert dargestellt worden, was die Wartung und Pflege der Ampelanlage kostet, mutmaßte sie, dass auf lange Sicht ein Kreisverkehr womöglich rentabler gewesen wäre.

Von Burwitz, Udo

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