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Unternehmer feierten rauschendes Fest

Binz Unternehmer feierten rauschendes Fest

Zum maritimen Wirtschaftsball in Binz kamen auch zahlreiche internationale Gäste

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Fährhafen Geschäftsführer Harm Sievers mit seiner Frau Ieva, Ines Karasch und Michael Karasch (Chef des Mukraner Projektionsunternehmens WiproG) und der Präsident des Unternehmerverbandes Vorpommern, Gerold Jürgen (v.li).

Quelle: Fotos: Christian Rödel

Binz. In die Annalen Rügens dürfte dieser 6. Maritime Wirtschaftsball, mit Sicherheit eingehen. Gut 200 Ballgäste, darunter eine Vielzahl hochkarätiger Vertreter der internationalen Wirtschaftselite, fanden sich am frühen Freitagabend im Binzer Arkona Strandhotel ein, um einen für die Insel — insbesondre aus ökonomischer Sicht — wichtigen Tag festlich ausklingen zu lassen.

OZ-Bild

Zum maritimen Wirtschaftsball in Binz kamen auch zahlreiche internationale Gäste

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Im Vorfeld standen tagsüber Wirtschaftsgespräche, zukunftsweisende Vertragsunterzeichnungen und eine Grundsteinlegung für die Fertigungshalle von ultralangen Kunststoffröhren auf der Agenda.

Generaldirektorin Birte Löhr vom Arkona Strandhotel hatte für den diesjährigen maritimen Wirtschaftsball, der bereits zum zweiten Mal in ihrem Haus stattfand, umdisponiert und das „ganz große Besteck“ heraus geholt, um für einen Abend die gesamten Saalkapazitäten im Erdgeschoss zu beanspruchen. Die regulären Arkona-Strandhotelgäste konnten im Nachbarhaus das Restaurant mit Ostseeblick in der obersten Etage für ihr Abendessen nutzen.

Auffallend viele Ballgäste hatten in dieser Nacht kleine Anstecknadeln mit deutsch-türkischen Fähnchen am Revers ihrer feinen Garderobe. Auf Wirtschaftsebene scheint das deutsch-türkische Verhältnis im Gegensatz zur politischen Berliner Ebene ungetrübt zu sein. Der Sassnitzer Bürgermeister Frank Kracht fand dann auch nur lobende Worte für die Investoren des türkischen Unternehmens Bogenn, denen es zu verdanken ist, dass in Mukran mindestens 100 feste Arbeitsplätze entstehen sollen. Nicht nur die Arbeiter des neuen Werkes sollen aus Deutschland kommen, sondern auch das gesamte Management.

„Die türkischen Investoren haben sich als absolut verlässlich und fair erwiesen“, so Kracht, der am Freitag noch weitere Trümpfe aus dem Ärmel ziehen konnte. Für den Ausbau des Liegeplatzes 10 im Fährhafen konnte Kracht von Staatssekretär Stefan Rudolph aus dem Schweriner Wirtschaftsministerium einen Fördermittelbescheid von über 4,6 Millionen Euro entgegen nehmen. Zukünftig sollen am Liegeplatz 10 mehrere Schiffe, darunter auch Kreuzfahrer, anlegen können. In diesem Zusammenhang erwähnte Kracht noch einmal die Struktur der Gesellschafteranteile für den Fährhafen Sassnitz-Mukran, der zukünftig nur noch unter der Dachmarke Port Mukran firmieren soll. Die Stadt Sassnitz hält 90 Prozent der Anteile und das Land die restlichen zehn Prozent an der Fährhafen GmbH.

Die rege Bautätigkeit im Fährhafen dürften auch zukünftig weiter anhalten. Der Deutschland-Chef des spanischen Energiekonzerns Iberdrola, Jürgen Blume, sagte gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG, dass noch im Mai der Startschuss für den Neubau des Iberdrola-Verwaltungsgebäudes in Mukran fallen soll. Die beiden jungen Manager Sarah Seegers und Tim Wetjen von der Rhenus-Group, die zum renommierten Mutterkonzern Remondis gehören, werden auf Rügen in die Container-Logistik einsteigen. Die Rhenus-Group mit weltweit 26000 Mitarbeitern gehört zu den international führenden Seehafen-Dienstleistern. Nicht gekleckert, sondern richtig geklotzt, wird demnächst im Norden Insel. Was hat nun eigentlich die einheimischen Wirtschaft von diesen millionenschweren Großinvestionen?

Zu wenig, findet Heiko Zillmer, Chef des gleichnamigen Sassnitzer Elektromeisterbetriebes. „Da alle Ausschreibungen europaweit erfolgen müssen, haben Rügener Unternehmen kaum Chancen zum Zuge zu kommen, das machen die Großen unter sich aus“, so Zillmer.

Von Christian Rödel

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