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Wählerinitiative kämpft für Rügens einzigen Tierpark

Sassnitz Wählerinitiative kämpft für Rügens einzigen Tierpark

Für Erhalt der Anlage in Sassnitz schon 1000 Unterschriften gesammelt.

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Kamerunschafe und ihre Lämmer tummeln sich im Sassnitzer Tierpark.

Quelle: Maik Trettin

Sassnitz. Die Wählerinitiative für Sassnitz (WfS) fordert den Erhalt des Tierparks in der Hafenstadt. Dafür haben Mitglieder der Initiative eine Unterschriftensammlung gestartet. Bereits 1000 Unterstützer haben auf den Listen unterschrieben.

Anlass für die klare Positionierung und die Unterschriftensammlung gab der WfS die letzte Stadtvertretersitzung im Dezember, in der die Kommunalpolitiker die Tierparkzukunft in Frage stellten. Pläne sehen vor, die Anlage am Steinbachweg, die der einzige Tierpark auf Rügen ist, komplett neu zu gestalten. Die Kosten für das längst zu Papier gebrachte Vorhaben sind allerdings enorm gestiegen. Aktuell werden rund 2,8 Millionen Euro dafür veranschlagt. Stadtvertrteer monieren die Kostenexplosion. Mit der Neugestaltung wird unter anderem das Ziel verfolgt, den Zuschuss der Kommune für den Betrieb und Unterhalt des Tierparks zu senken. Gegenwärtig stützt die Stadt die Anlage in ihrem Eigentum jedes Jahr mit rund 220 000 Euro. Ob dieses Ziel tatsächlich erreicht wird, soll die Verwaltung jetzt nachweisen. Die Stadtvertreter forderten sie auf, bis März ein Betreiberkonzept für den Tierpark vorzulegen. Von diesem Konzept machen die Kommunalpolitiker ihre Entscheidung über die Tierparkzukunft abhängig.

Ein Erhalt des Tierparks ist nach Ansicht der Wählerinitiative nur durch eine Investition möglich. Ohne die drohe womöglich ein Rückbau, weil die Gehege nicht mehr den strengen Zoorichtlinien der EU entsprechen, begründet Mirko Frost. Das würde der Stadt auch enorm viel Geld kosten. Frost ist ebenso wie Kathrin Stein in der Wählerinitiative aktiv. Beide traten im vergangenen Jahr als Einzelbewerber zur Bürgermeisterwahl in Sassnitz an, unterlagen aber. Die Zukunft des Tierparks sieht die WfS als Heimattiergarten. Dafür fordert sie sinnvolle Investitionen. Die Unterschriftenlisten will die Initiative in der nächsten Sitzung der Stadtvertretung am 15. März an deren Präsidenten Norbert Thomas übergeben.

Seit 1963 gibt es den Tierpark in Sassnitz. In der 2,3 Hektar großen Anlage am Steinbachweg können Besucher insgesamt 250 größtenteils heimische Tiere in Augenschein nehmen, die in der freien Wildbahn teilweise schwer zu beobachten sind.

 



Burwitz, Udo

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Hafenstädter starten Unterschriftensammlung / 1000 Unterstützer haben bereits unterschrieben

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