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Wegen Baufälligkeit gesperrt: Stadt soll Seesteg retten

Sassnitz Wegen Baufälligkeit gesperrt: Stadt soll Seesteg retten

Sassnitzer Tourismusausschuss spricht sich für Sanierung des Bauwerks aus und fordert Regiewechsel.

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Eine Absperrkette verwehrt in Sassnitz den Zugang zur maroden Seebrücke, die wegen Baufälligkeit gesperrt wurde.

Quelle: Udo Burwitz

Sassnitz. Der marode Seesteg in Sassnitz muss gerettet werden. Das fordern die Mitglieder des Fachausschusses für Wirtschaft und Kultur der Hafenstadt auf Rügen. Nachdem die Stadt das 105 Meter lange Brückenbauwerk am Fuße der historischen Altstadt wegen Baufälligkeit vor etwa zwei Wochen gesperrt hat (die OZ berichtete), suchte der Ausschuss in jüngster Sitzung nach einer Lösung. Die Sperrung kommentiert Ausschussmitglied Peter Klemm als Schock für die Urlauber. Die in die Ostsee ragende Seebrücke gehöre für Sassnitz-Besucher zu den Attraktionen der Stadt. Deshalb lehnt der Ausschuss den Abriss des Seestegs als mögliche Alternative ab. Die Mitglieder sprechen sich einhellig für eine Sanierung aus.

An dem im Zuge des Seebrückebaus auf Rügen in den 1990er Jahren errichteten Seesteg nehmen Experten gegenwärtig eine Brückenprüfung vor. Bereits bei einer ersten Begutachtung stellten sie Pilzbefall am Bodenbelag und seiner hölzernen Unterkonstruktion sowie Risse in der Betonkonstruktion fest. Die Experten kamen zu dem Schluss, dass die Stand- und Verkehrssicherheit des Bauwerkes nicht mehr garantiert werden kann. Die Kommune nahm daraufhin die Sperrung vor.

Für eine rasche Sanierung fordert der Fachausschuss einen Regiewechsel auf der Brücke. Bislang zeichnet die Hafenbetriebs- und Entwicklungsgesellschaft Sassnitz (HBEG) für den Unterhalt des Seestegs verantwortlich. Dafür wurde zwischen der Stadt und dem kommunalen Unternehmen ein Betreuungsvertrag geschlossen. Den bezeichnet Stadtvertreter Nils Peters (CDU) angesichts der jetzt notwendig gewordenen Sperrung als einen Fehler. Der Ausschuss empfhielt die Auflösung dieses Vertrages. Die Stadt, die Eigentümer des maritimen Bauwerks ist, soll den Seesteg wieder selbst übernehmen und das Bauamt einen Vorschlag zum Erhalt der Touristenattraktion erarbeiten.

Udo Burwitz

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