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Wikinger-Haus im Hafen Mukran eingeweiht

Mukran Wikinger-Haus im Hafen Mukran eingeweiht

Neues Servicegebäude zur Überwachung und Wartung des gleichnamigen Offshore-Windparks gestern übergeben

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Es ist vollbracht, dokumentieren Jürgen Blume (Iberdrola), Volker Huber (Baufirma Goldbeck), Tanis Rey-Baltar (Iberdrola), Christian Pegel (Energieminister MV) und Javier Garcia (Iberdrola) bei der gestern vorgenommenen Übergabe des symbolischen Schlüssels für das neue Betriebsgebäude für den Offshore-Windpark „Wikinger“ im Hafen Mukran.

Quelle: Fotos: Udo Burwitz (4), Kay Steinke (1)

Mukran. „Willkommen in Sassnitz“, begrüßte Frank Kracht gestern im Hafen Mukran die Führungsriege des spanischen Energiekonzerns Iberdrola. „Sie sind Pionier an diesem Standort und gehören jetzt zur Gewerbefamilie Sassnitz.“ Diese Pionierleistung wurde mit einem symbolischen Schlüssel im XXL-Format gewürdigt. Bestimmt für das „Wikinger-Haus“. So titelte Tanis Rey-Baltar, Gesamtprojektleiter für den gleichnamigen Offshore-Windpark, den Iberdrola vor Rügen in der Ostsee errichtet, ein neues Betriebsgebäude, das der spanische Energiekonzern gestern in Mukran einweihte.

OZ-Bild

Neues Servicegebäude zur Überwachung und Wartung des gleichnamigen Offshore-Windparks gestern übergeben

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70 Windräder

10 Windkraftanlagen des Offshore-Parks Wikinger sind bereits komplett installiert. Den Park mit insgesamt 70 Anlagen will der spanische Energiekonzern Iberdrola als Bauherr noch in diesem Jahr komplett in Betrieb nehmen. Investiert werden rund 1,4 Milliarden Euro.

2 Betriebsgebäude prägen in Zukunft das Bild am Liegeplatz 1 im Hafen Mukran mit.

Mukran wird damit zur Schaltzentrale für den Windpark. „Von diesem Gebäude aus werden wir 25 Jahre lang den Betrieb der Anlagen auf See überwachen und die Wartung koordinieren“, erklärte Iberdrola-Deutschland-Geschäftsführer Jürgen Blume. „Und zwar 365 Tage im Jahr rund um die Uhr.“ Dafür hat das Bauunternehmen Goldbeck aus Rostock einen Zweigeschosser direkt an der Kaikante am ebenfalls neu und für die Offshore-Industrie gebauten Liegeplatz 1 im Mukraner Hafen gebaut.

Der Neubau verfügt im Erdgeschoss über ein 1100 Quadratmeter großes Ersatzteillager. Im Obergeschoss stehen sogar noch 200 Quadratmeter mehr für Gemeinschaftsräume und Büros zur Verfügung. Letztere sollen in den nächsten Wochen mit moderner Computer- und Überwachungstechnik ausgestattet werden. „Wir schaffen hier 80 dauerhafte Arbeitsplätze für Spezialisten“, betonte Tanis Rey-Baltar.

„Auch deshalb hat der Ausbau der erneuerbaren Energien eine so große Bedeutung“, bezeichnete Christian Pegel die Eröffnung des Gebäudes als „eine schöne Begleitmusik“ des Voranschreitens bei der Energiewende. Im Offshore-Bereich sieht der Energieminister von MV die Ostsee im Vorteil gegenüber der Nordsee. „Wir haben hier stabilere Windverhältnisse“, begründete er. Die will Iberdrola noch in diesem Jahr ausnutzen. „Wikinger soll 2017 komplett in Betrieb genommen werden“, kündigte Tanis Rey-Baltar an.

Das lässt Nils Peters nicht nur an das Backen von Brot und Brötchen denken. „Auch wir spüren die Auswirkungen der Offshore-Ansiedlung“, so der Bäckermeister aus Sassnitz, dessen Produktionsstätte mit Café sich in unmittelbarer Nähe des neuen Betriebsgebäudes befindet. Zu den Kunden gehören immer mehr „Windmüller“. „Damit wandeln wir uns von einem Ausflugslokal zu einem Nahversorger.“ Nils Peters sieht klare Vorteile: „Das ist gut für den ganzjährigen Betrieb.“

Von Iberdrola gab es – auch für den Bäckermeister – schon mal Sicherheit. Der spanische Energiekonzern wird von Mukran aus nicht nur den Windpark betreiben. Das Wikinger-Haus wird auch zum Firmensitz. Die Spanier siedeln ihren deutschen Firmenableger in Mukran an. Was Frank Kracht gestern zu einem Willkommensgruß in der Gewerbefamilie Sassnitz bewog. „Ich hoffe, dass diese Familie noch wächst“, legte er nach.

Udo Burwitz

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