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Winter-Arbeitslosigkeit auf Rekordtief

Bergen Winter-Arbeitslosigkeit auf Rekordtief

Auf Rügen waren im Februar 5783 Personen ohne Job – das sind 299 weniger als vor einem Jahr. Die Anzahl der arbeitslosen Ausländer hat sich fast verdoppelt.

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Auf Rügen waren im Februar 5 783 Menschen ohne Job

Quelle: Patrick Seeger/dpa

Bergen. Obwohl die Anzahl der Arbeitslosen auf Rügen im Vergleich zum Vormonat minimal angestiegen ist, brachte der Februar dem Arbeitsmarkt einen positiven Rekord: Seit der Wiedervereinigung gab es in einem Februar noch nie so wenig Arbeitslose wie jetzt. Wie aus den gestern veröffentlichten Arbeitslosenzahlen der Agentur für Arbeit Stralsund hervorgeht, sind derzeit 5783 Personen auf der Insel ohne Job, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 17,2 Prozent. Zum Vergleich: im Februar 2003 wurde der bisherige Höchststand mit 26,4 Prozent registriert, 2013 lag die Quote noch bei 19,3 Prozent, im Februar 2015 bei 17,9 Prozent.

Auch die Zahlen im Landkreis haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. „Vor drei Jahren waren noch über 20 000 Männer und Frauen im Februar ohne Job. Vor zehn Jahren waren es sogar über 30 000“, berichtet Dr. Jürgen Radloff, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit. „Gegenüber dieser Zeit hat sich die Arbeitslosigkeit in unserem Agenturbezirk mehr als halbiert.“

Im Vergleich zum Januar sind die Arbeitslosenzahlen allerdings minimal angestiegen. Auf Rügen waren im Februar vier Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Vormonat, im Kreis sind es mit 16.833 Menschen genau 100 mehr als noch im Januar. Bei einem Blick auf die einzelnen Personengruppen fällt im aktuellen Monat ein deutlicher Anstieg im Bereich der Ausländer auf. 1119 ausländische Männer und Frauen sind im Bezirk der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet. Das sind 336 Personen (42,9 Prozent) mehr als noch im Januar.

Die Aussichten für die nächsten Monate stimmen optimistisch. „Üblicherweise erreichen wir den Höhepunkt der Winterarbeitslosigkeit im Januar und Februar“, erklärt Radloff. „Das ist auch in diesem Jahr der Fall. Für den März können wir sehr wahrscheinlich wieder mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen rechnen.“ Die bevorstehenden Osterfeiertage im März werden bereits für eine erste Entspannung auf dem Arbeitsmarkt sorgen.



Ziebarth, Anne Friederike

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