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Rügen Zugewuchert: Kein Weg führt mehr zur Marsson-Buche
Vorpommern Rügen Zugewuchert: Kein Weg führt mehr zur Marsson-Buche
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04:25 13.09.2013
Christian Bohse und Hund Schnecki posieren vor der „falschen Marsson-Buche“. Die Linde wurde bereits zu einem beliebten Foto-Motiv.
Jarkvitz

Die einzige Touristenattraktion des Dorfes ist ein alter Baum. Obwohl die sogenannte Marsson-Buche gut ausgeschildert ist, findet man sie kaum noch. Anscheinend kümmert sich weder der aktuelle Eigentümer des Grundstückes, auf dem die Buche steht, noch die Gemeinde Altefähr um den Erhalt des Weges. So kommt es, dass mittlerweile ein ganz anderer Baum den ganzen Ruhm erntet, den eigentlich die größte und wohl schönste Hainbuche Rügens verdient hätte. „Der neue Eigentümer der Gutsanlage will die Touristen auf seinem Grundstück nicht“, sagt Christian Bohse. Der 58-jährige Landwirt ist bereits seit 1977 der Nachbar der berühmten Buche. Seit dem das Grundstück mit dem Naturdenkmal zugewuchert ist, knipsen die nach Jarkvitz geleiteten Touristen einfach einen Baum, der auf seinem Grund und Boden wächst. „Ich habe dies schön öfter erlebt. Einige denken wirklich, dass es sich um die Marsson-Buche handelt. Es ist aber nur eine Linde“, sagt Bohse. Durch den fünffachen Stamm sieht aber auch diese sehr imposant aus. Auch wenn sich die Linde als „falsche Buche“ zu einem beliebten Motiv gemausert hat, so ist sie doch kein Baumdenkmal. Davon gibt es auf den Inseln Rügen und Hiddensee ungefähr 183. Unter den Hainbuchen ist die „richtige Buche“ mit einer Höhe von 19 Metern und einem Umfang von vier Metern jedenfalls die größte Rügens.

Benannt wurde sie nach dem Wolgaster Botaniker Theodor Marsson für die Abhandlung ‘Flora Neuvorpommerns‘.

kst

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