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Rügen Hepatitis-A-Fälle an Sassnitzer Schule
Vorpommern Rügen Hepatitis-A-Fälle an Sassnitzer Schule
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17:47 28.11.2018
Kontaktpersonen sollen am Freitag geimpft werden (Symbolbild). Quelle: Keystone
Sassnitz

In der Sassnitzer Nationalparkschule GrundschuleOstseeblick“ sind zwei Fälle einer durch Viren verursachte Leberentzündung (Hepatitis A) aufgetreten. Wie das Gesundheitsamtes des Landkreises mitteilt, sei zuerst bei einer Familie eine Häufung dieser Erkrankung aufgetreten. Zum ersten Mal sei Hepatitis A bei einem Kind dieser Familie am 11. Oktober entdeckt worden. „Ein weiteres Mal am 25. Oktober“, sagt Kreissprecher Olaf Manzke. „Heute wurde uns allerdings bestätigt, dass es einen weiteren Fall an dieser Schule gibt“, so Manzke am Mittwochnachmittag. Laut Amtsarzt soll eine Lehrerin davon betroffen sein. „Der lnfektionsweg ist unklar, deshalb werden alle Schulkinder und das Personal als enge Kontaktpersonen angesehen“, teilt Amtsarzt Jörg Heusler mit.

Die Hepatitis A ist eine Entzündung der Leber, die durch Hepatitis-A-Viren hervorgerufen wird. Laut Kreissprecher kommt es vereinzelt zu solchen Erkrankungen. „Man kann auch sagen, es ist eine Erkrankung der dreckigen Finger. Oft wird sie über den Stuhl, ungewaschenes Gemüse oder verunreinigte Abwässer übertragen“, sagt auch die Glower Ärztin Beate Kurc. Diese kann zu Magen-Darm-Beschwerden und Gelbsucht führen. Eine Krankheitsdauer über Wochen bis Monate ist möglich. „Wichtig ist, dass bei dieser Viruserkrankung die persönliche Umgebung geimpft wird“, erklärt sie.

Mittwochabend wurde deshalb an der Schule eine gesonderte Informationsveranstaltung für die Eltern einberufen. „Es wird so sein, dass es am Freitag eine Riegelimpfung für alle Kontaktpersonen geben wird“, erklärt der Kreissprecher.

„Um eine weitere Übertragung von Hepatitis-A-Viren durch bereits angesteckte Personen möglichst zu verhüten, ist während der kommenden sieben Wochen eine gründliche Händehygiene erforderlich. Wenn Folgefälle auftreten, auch länger“, teilt Jörg Heusler mit. Enge Kontaktpersonen sollen ihre Hände nach jedem Stuhlgang gründlich mit Seife waschen und an einem Einmalhandtuch abtrocknen.

Bereits 14 Tage nach der ersten Impfung entsteht bei 95 Prozent der Geimpften ein Impfschutz, der nach der zweiten Impfung (sechs Monate später) mindestens zehn Jahre anhält. „Für eine Impfung spricht auch der Gesichtspunkt, dass die Hepatitis A im Kindesalter meist milde, ohne Gelbsucht und andere auffällige Beschwerden verläuft, sodass eine sichere ,Entwarnung’ nur für geimpfte Kinder gegeben werden kann“, so der Amtsarzt.

Mathias Otto

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