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100 000 Euro für weitere Sanierung von St. Marien

Stralsund 100 000 Euro für weitere Sanierung von St. Marien

Mit dem Geld soll unter anderem ein Gewölbe im Hohen Chor der größten Pfarrkirche von Stralsund erneuert werden.

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Die Marienkirche in Stralsund.

Quelle: Jens-Peter Woldt

Stralsund. Die Bundesregierung fördert mit 100 000 Euro den Erhalt und die weitere Sanierung der Marienkirche in Stralsund. Das teilte die Stralsunder Bundestagsabegordnete Sonja Steffen (SPD) mit.

Von einem Zuschuss profitieren können in der Region auch das Mühlen- und das Steintor in Tribsees sowie die Kirchen in Gingst und Göhren. Insgesamt stellt der Bund demnach für Denkmalschutzprojekte im Landkreis Vorpommern-Rügen 280 000 Euro zur Verfügung.

Sonja Steffen: „Wegen der Vielzahl von Bewerbungen bundesweit konnte nur ein Teil der Anträge positiv beschieden werden.“ Die Pflege der Denkmäler habe in Mecklenburg-Vorpommern einen sehr hohen Stellenwert, sagte sie weiter. Sie seien neben der traumhaften Landschaft das wichtigste Aushängeschild für den Tourismus in der Region.

Die Gemeinde St. Marien will das Geld noch in diesem Sommer dazu nutzen, um die Bauarbeiten im Querhaus abzuschließen und mit der Gewölbesanierung im Hohen Chor zu beginnen. Pastor Christoph Lehnert: „Dafür sind insgesamt 250 000 Euro eingeplant. Die Summe setzt sich aus Eigen-, Landes- und nunmehr auch Bundesmitteln zusammen.“

Die Marienkirche ist die größte Pfarrkirche Stralsunds. Erstmals erwähnt wurde sie bereits im 13. Jahrhundert. Sie gilt als Meisterwerk der Spätgotik. Ihr erster Turm stürzte 1382 ein. Dabei wurden Teile des des Chores und des Langhauses zerstört.

Der neue Turm mit seiner gotischen Spitze war 151 Meter hoch. Angeblich war die Stralsunder Marienkirche somit bis 1647 das höchste Bauwerk der Welt. Dann zerstörte ein Blitz die Spitze. Der jetzige barocke Helm ziert den immer noch gut 100 Meter hohen Turm seit 1708.

Insgesamt hat der Haushaltsausschuss des Bundestages jetzt 20 Millionen Euro für die Sanierung von 138 national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland freigegeben.

Jens-Peter Woldt

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