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Stralsund 102 Medaillen für PSV-Schwimmer
Vorpommern Stralsund 102 Medaillen für PSV-Schwimmer
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00:38 08.05.2018
Paul Grabow startete für den PSV beim internationalen Schwimmfest. Quelle: Fotos: Manuela Wilk
Stralsund

Für die Athleten des Pommerschen Sportvereins war das internationale Schwimmfest ein voller Erfolg. Nicht nur, dass die Sportler vom Sund bei der Jubiläumsausgabe fünf neue Vereinsrekorde aufstellten, sie landeten in der Mannschaftswertung auch auf einem guten zweiten Platz.

Die Athleten vom Sund feiern tolle Erfolge beim 25. Internationalen Schwimmfest.

Vor allem Pauline Grabe hatte Grund zur Freude: Sie wurde im offenen Finale über 100 m Freistil Zweite und legte diese Strecke in 59,93 Sekunden zurück. „So eine herausragende Zeit ist vorher noch keiner Schwimmerin aus Stralsund gelungen“, freut sich Trainer Stefan Faulenbach.

Den Wanderpokal durfte erneut der NSSV Neubrandenburg mit nach Hause nehmen. Zum elften Mal in der 25-jährigen Geschichte des Wettbewerbs gewann der Verein die Mannschaftswertung. „Wir vergeben in jeder Disziplin Punkte für die ersten sechs Plätze – daraus wird dann die Mannschaftswertung errechnet“, erklärt PSV-Abteilungsleiter Stefan Faulenbach. Wer also die begehrte Trophäe mitnehmen darf, entscheide sich nicht allein über die Medaillenränge.

Für den PSV Stralsund gingen 54 Starter ins Rennen und erkämpften 102 Medaillen. Erfolgreichste Schwimmer waren Konstantin Brätz und Domenic Schütt, die sich sechsmal über Gold freuen konnten.

„Überhaupt war es eine entspannte und gelungene Veranstaltung. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Mitorganisator Faulenbach. Zwar kamen weniger Teilnehmer nach Stralsund als im Jahr zuvor. „Aber die Veranstaltung hatte ein sehr hohes sportliches Niveau“, erklärt Faulenbach. Unter anderem gingen lettische Juniorenmeister sowie deutsche und norddeutsche Meister an den Start.

Die Vereine – beispielsweise aus Stettin und Ventspils – kommen seit vielen Jahren gern nach Stralsund. Sie schätzen vor allem die Atmosphäre.

„Zum einen ist der Wettbewerb perfekt organisiert. Und zum anderen ist die Stimmung einfach toll. Das ist kein Schwimmkampf, sondern ein Schwimmfest. Alle, die hier sind, lieben den Sport und das Schwimmen“, fasst Ewa Gapska vom CKS Stettin zusammen. Es ist eine gute Möglichkeit für die Integration. „Es ist schön, dass die Kinder und Jugendlichen bei den Abendveranstaltungen zusammenkommen“, erzählt sie. Eben dieses Miteinander ist auch dem Präsidenten des Kreissportbundes wichtig. Lothar Großklaus: „Dass Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern über den Sport zusammenfinden – das ist die Leistung des Schwimmfestes.“ Der Wettbewerb mache die Hansestadt Stralsund zudem über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

„Das war unser Ziel, einen Wettbewerb zu schaffen, der zur Tradition wird und zu Stralsund passt“, erklärt Horst Kurse, Initiator der Schwimmfestes.

Der internationale Faktor lockt die Schwimmer. „Das spornt auf jeden Fall an“, sagt Danny Wieck. Der gebürtige Stralsunder startete für den SC Wiesbaden. „Wenn mein Terminplan es zulässt, komme ich jedes Jahr zum Schwimmfest“, sagt er. Für ihn ist es in diesem Jahr ein Trainingswettbewerb. „Ich bereite mich derzeit auf die WM vor und will mal schauen, wo ich so stehe“, erklärt der Schwimmer.

Schon früher erreichte er in Stralsund Bestzeiten. In diesem Jahr gewann er über die 100 m Freistil Gold vor Wojciech Kotowski aus Stettin und Pavels Vilcans aus Ventspils. „Für mich ist es neben dem sportlichen Aspekt immer wieder schön, ehemalige Trainer und Vereinskollegen wiederzusehen.“

Bilanz der PSV

Der PSV Stralsund holte 102 Medaillenränge (35 mal Gold, 34 mal Silber, 33 mal Bronze) und landete in der Mannschaftswertung Platz zwei hinter dem NSSV Neubrandenburg und vor Ventspils Spars.

Erfolgreichste Starter des PSV:

Konstantin Brätz und Domenic Schütt holten jeweils sechsmal Gold. Marlene Bahr erschwamm sich, wie Vereinskollegin Sophie Hornung, fünf Goldmedaillen.

In den Staffelwettbewerben holten die Teams des PSV dreimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze, Rekorde: Marlene Bahr und Pauline Grabe schwammen zusammen fünf Vereinsrekorde.

Manuela Wilk

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