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2900 Bäume im Stadtwald gepflanzt

Stralsund 2900 Bäume im Stadtwald gepflanzt

An der gemeinsamen Aktion beteiligten sich die Stadt, 15 Mädchen und Jun- gen der Hauptmann- Schule und der Pom- mersche Forstverein.

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Oberbürgermeister Alexander Badrow, Dietmar Baartz und Schüler Lukas Wenzel (v. l.) pflanzen gemeinsam Erlen.

Quelle: Fotos: Miriam Weber

Stralsund. Stattlich wollen sie erst noch werden, doch der Anfang ist gemacht. Gestern wurden im Stadtwald 2900 Erlen gepflanzt. Die Aufforstung des nördlichen Bereichs, auf Höhe der Sportanlage im Ehm-Welk-Weg, sollte schon länger erfolgen, gestaltete sich allerdings wegen des hohen Grundwasserspiegels schwierig, wie der Baumsachverständige Silvio Nagel erklärte.

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Unserem Verein ist Nachhaltigkeit wichtig. Mit der Neupflan- zung tragen wir dem Rechnung.“Cornell Kuithan (32), Forstverein

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„Wir hatten zunächst auf diesem Gelände Eichen gepflanzt, doch für die war der Boden zu feucht“, so Nagel. Der nächste Versuch waren die Eschen, jedoch wieder vergeblich, weil die meisten Bäume dem Eschentriebsterben zum Opfer fielen. „Besonders junge Bäume sind für diese Pilzerkrankung anfällig“, sagt Cornell Kuithan vom Forstamt Rügen und Mitglied des Pommerschen Forstvereins, der gestern mit beteiligt war. „Wir unterstützen sowohl die Pflanzaktion als auch die folgenden Pflegearbeiten“, so Kuithan.

Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) ließ es sich nicht nehmen, die Eschen, die pro Jahr rund einen Meter wachsen, in die Erde zu setzen. Er erinnerte daran, dass in der Vergangenheit etwa 1000 Bäume aus verschiedenen Gründen weichen mussten. „Das hört sich zwar immer sehr schlimm an, aber auch ein Baum hat nun einmal kein ewiges Leben.“ Umso mehr freue er sich nun über die Aufforstung. Die Kosten der Erlen in Höhe von 1200 Euro übernahm die Hansestadt. Bereits im April 2010 wurden auf einer Fläche von einem Hektar 4000 Setzlinge erfolgreich gepflanzt.

„Die Erlen sind pflegeleichte Bäume“, erklärt Silvio Nagel. Man müsse sie nicht umzäunen, da das Wild die Rinde nicht mag, und sie kommen gut mit dem feuchten Boden zurecht. In den ersten beiden Jahren muss allerdings zwischen den Bäumen gemäht werden, damit sich Winden und andere Gewächse nicht an den Bäumchen emporranken und durch ihr Gewicht die kleinen Zweige und Äste abbrechen. Diese Arbeiten unterstützt der Pommersche Forstverein. Dessen Mitgliedern geht es vor allem darum, dass der Wald seine Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion erfüllen kann. „Außerdem setzen wir auf Umwelt- und Jugendbildung“, sagt Cornell Kuithan. Der Baumbestand der Hansestadt in Grünanlagen und an den Straßen wird auf etwa 30 000 Bäume geschätzt. Darin noch nicht enthalten sind die Pflanzen des Stadtwalds, der immerhin eine Fläche von 50 Hektar einnimmt.

Den Spaten schwangen gestern außerdem 15 Schüler der Klasse 6d der Gerhart-Hauptmann-Schule. „Ein toller Tag“, wie Lukas Wenzel feststellte. „Die Sonne scheint, und wir dürfen die ganze Zeit draußen sein.“ Nachdem die Mädchen und Jungen dabei halfen, die einjährigen Bäumchen in den Boden zu bringen, führte sie Silvio Nagel auf einen Entdeckungsspaziergang durch den Stadtwald.

 



Miriam Weber

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