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Stralsund 344 Euro Unterschied - so stark schwanken die Kita-Beiträge
Vorpommern Stralsund 344 Euro Unterschied - so stark schwanken die Kita-Beiträge
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18:21 21.11.2017
Die Kita-Beiträge schwanken in Vorpommern-Rügen stark. Ab Januar können sich die Eltern in der Krippe auf 150, im KIndergarten auf 50 Euro Entlastung freuen. Quelle: Michael Kappeler
Stralsund/Bergen/Barth

Für die Betreuung ihrer Kinder müssen die Eltern in Vorpommern-Rügen tief ins Portmonee greifen.

Der OZ-Preis-Vergleich der 165 Kindertagesstätten zeigt: Die Unterschiede sind enorm – um 344 Euro schwanken die Elternbeiträge in den Krippen Vorpommern-Rügens.

Im Kindergarten sind es rund 200 Euro Unterschied, und im Hort variieren die monatlichen Kosten um rund 80 Euro. Doch die Eltern schlucken das in ihrer Not, sind sie doch im Moment froh, überhaupt einen Platz zu finden.

Wie sind Schwankungen von bis zu 300 Euro zu erklären?„Größter Posten – fast 80 Prozent – sind die Personalkosten, denn wir bezahlen unsere Erzieher gut, das heißt, wir zahlen Tariflöhne“, sagt der Barther Pastor Stefan Fricke, dessen Kirchengemeinde Träger einer der teuersten Kitas ist. St. Marien – 1945 gegründet, habe einen guten Ruf, sei beliebt. Die eine Krippen- und drei Kindergartengruppen sind rappelvoll, bestätigt uns auch Kita-Leiterin Karin Graumann.

Für die Nieparser Storchennest-Geschäftsführerin Anke Ehrecke sind es nicht die Personalkosten, die den Hortbeitrag in Groß Mohrdorf in die Höhe treiben. „Wir haben dort keine komplette Hortgruppe, weil auf Wunsch der Eltern eigentlich nur Geschwisterkinder dieses Angebot nutzen. Alle anderen besuchen unser Horthaus in Altenpleen. Trotzdem müssen wir aber einen einen Erzieher in Mohrdorf binden. Diese Kosten geben wir weiter.“ Eltern sollten die Platzkosten aber ruhig hinterfragen.

Nur noch wenige Kommunen leisten sich eine eigene Kita. Die Gemeinde Schaprode auf Rügen gehört dazu, und das soll auch so bleiben, wenn es nach Bürgermeister Rüdiger Gau geht. „Wir haben einen ausgeglichenen Haushalt, und deshalb leisten wir uns den Kindergarten, auch wenn wir da zuschießen. Freie Träger wollen Geld verdienen. Das können sie mit unserem kleinen Haus mit 18 Plätzen nicht, deshalb will die Kita auch keiner haben.“  Man freue sich, dass man den Eltern den Platz günstig anbieten könne.

Ines Sommer

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