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60 asthmakranke Kinder stechen mit Segelbooten in See

Stralsund 60 asthmakranke Kinder stechen mit Segelbooten in See

Die Christian-Müther-Gedächtnisfahrt wird seit 27 Jahren organisiert / Rotary-Clubs aus der Region unterstützen das Projekt

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Auf zehn Booten sind die Kinder unterwegs.

Quelle: Wenke Büssow-Krämer

Stralsund. Einmal die Leinen lösen, Freiheit spüren und die Alltagssorgen vergessen. Zum 27. Mal stachen die Segelboote mit asthmakranken Kindern an Bord zur Christian-Müther-Gedächtnisfahrt in den Strelasund.

Drei Tage geht es in Begleitung von erfahrenen Seeleuten, Eltern, Ärzten und Betreuern von Stralsund aus über Lauterbach und den Greifswalder Bodden nach Greifswald. Die Christian-Müther-Stiftung organisiert diese Ausfahrten in Zusammenarbeit mit den Rotary-Clubs aus Stralsund, Greifswald und der Insel Rügen. „Es ist schön, dass es heute trotz aller Schnelllebigkeit noch immer gelingt, solche sozialen Projekte am Leben zu halten“, sagt der 74-jährige Stralsunder Rotarier Falk Meyer, der dieses Projekt von Anfang an mitbetreut.

Etwa 60 Kinder und Jugendliche sind eingeladen, Grenzen auszutesten. Die zehnjährige Greifswalderin Ruta Racevicius hat die Diagnose Asthma seit anderthalb Jahren. Gemeinsam mit ihrem Vater ist sie erstmals auf einem Boot zu Gast und hat hier auch gleich die Nacht verbracht. „Es ist gut, dass die Krankheit hier viel Aufmerksamkeit bekommt. Außerdem erhalten auch wir neue Informationen und können dazulernen“, meint ihr Vater Edvardes Racevicius.

Einquartiert haben sie sich bei Kapitän Dieter Huck auf der „Christian Müther“, die im Greifswalder Museumshafen beheimatet ist. Jährlich gesellen sich neue Boote dazu. In diesem Jahr konnten sich die Kinder auf zehn Segler aufteilen, darunter ein Boot aus den Niederlanden. „Die Kinder werden ins Bordleben eingespannt und sind Teil der Crew", erklärt Mathias Saal, der auf der „Elida“ aus Kiel mitsegelt. Dann werden Segel gesetzt, Knoten gelernt, aber auch gemalt und gesungen. „Sind die Kinder fröhlich, sind wir es auch“, sagt der 40-Jährige.

Marianne Böttcher erklärt einen anderen wichtigen Hintergrund: „Einerseits erleben die Kinder Höhepunkte, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken, andererseits lernen sie andere betroffene Kinder kennen und erkennen, dass sie nicht allein sind", meint die 68-Jährige, die diese Tour schon seit 19 Jahren begleitet.

wbk

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