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Stralsund 2019 feiert Hugoldsdorf 725. Geburtstag
Vorpommern Stralsund 2019 feiert Hugoldsdorf 725. Geburtstag
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10:00 13.11.2018
Eine alte Postkarte von 1900 mit der Ansicht des Schlosses Hugoldsdorf aus dem Buch „Gutshäuser und Schlösser in Vorpommern“ von André Kobsch, Ilka Zander, Jörg Matuschat. Quelle: Repro: Stadtarchiv
Hugoldsdorf

725 Jahre Geburtstag, das soll nächstes Jahr in Hugoldsdorf gefeiert werden. Darüber ist sich das Festkomitee einig, zu dem sich Ende Oktober Gemeinderatsmitglieder und aktive Bürger der Gemeinde zusammengeschlossen haben. „Auf dieser ersten Beratung haben wir uns gleich auf einen groben Fahrplan für die Vorbereitung des Jubiläumsfestes geeinigt“, sagt Bürgermeister Daniel Triebel (parteilos).

Wichtigste Festlegung: Am 22. Juni des nächsten Jahres soll das Jubiläumsfest in der Kulturbaracke sowie auf dem Sportplatz der Gemeinde gefeiert werden – Festtagsmotto: „Sport, Spiel und Spaß.“ Triebel ist sicher: „Die 725-Jahr-Feier soll ein nachhaltiger Höhepunkt für die Bürger unserer Gemeinde, für unsere Nachbarn und für unsere Gäste werden.“

Damit ist das Ziel abgesteckt. Für das kleine Hugoldsdorf mit seinen 124 Einwohnern ist so eine Geburtstagsfeier eine echte Herausforderung. Vereine gibt es nicht im Dorf, auf die man sich in anderen Gemeinden traditionell stützt, wenn solche Festivitäten gestemmt werden. Dazu kommt chronisch Geldknappheit. Alleine im aktuellen Finanzhaushalt der Gemeinde klafft ein Loch von 23 360 Euro. Doch wer sich – wie die Hugoldsdorfer 2011 – erfolgreich für den Erhalt der gemeindlichen Selbstständigkeit vor dem Landesverfassungsgericht wehrte, der schafft ganz andere Herausforderungen.

Und so möchten die Organisatoren die Vereine der Nachbargemeinden bitten, sich bei der Vorbereitung der 725-Jahr-Feier mit einzubringen. „Klar sind dann alle Helfer eingeladen, tüchtig mitzufeiern“, sagt der Bürgermeister. Und auch eine Idee für die Finanzierung gibt es. Die Gemeinde ruft zu Spenden auf. Renate Kuck, Leiterin Ordnungs- und Bauamtes, im zuständigen Amt Recknitz-Trebeltal, findet die Idee gar nicht so schlecht. „Die passenden Spendenquittungen bekommen alle jene von uns, die Hugoldsdorf bei der Vorbereitung ihrer Jubiläumsfeier unterstützen,.“

Derweil ruft Bürgermeister Daniel Triebel die Hugoldsdorfer dazu auf, Fotos oder historische Belege zu schicken, die zum Jubiläum passen. „Vielleicht lassen sich auf manchem Dachboden noch solche Zeitzeugnisse finden“, hofft Triebel, der damit, wenn es sich anbietet, die Dorfchronik vervollständigen lassen würde.

Die erste Erwähnung fand Hugoldsdorf in einer Urkunde von 25. Dezember 1294, in welcher der Bischof zu Schwerin bezeugte, dass der Abt zu Neuenkamp eine Kirche zu Drechow als Tochterkirche zu Tribsees eingerichtet hat. Zum Kirchspiel gehörten damals bereits die Dörfer Renekendhorp und Huveldesdhorp –Rönkendorf und Hugoldsdorf. Es gibt aber auch andere Quellen, die sich auf die ursprünglichen Besitzer die Familie Behrs, und zwar deren Neuendorfer Linie, beziehen, die im Zusammenhang mit Hugoldsdorf 1281 Erwähnung findet.

Jörg Mattern

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