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A 20-Desaster: Damm-Stützen sind nur 15 Zentimeter dick

Tribsees/Stralsund A 20-Desaster: Damm-Stützen sind nur 15 Zentimeter dick

Ein für den Fahrbahndamm gewähltes Gründungsverfahren wurde zuvor nie für die Anwendung in einem Moorgebiet getestet. Betroffen ist ein 1000 Meter langer Abschnitt der Autobahn.

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Fachleute begutachten das abgesackte Autobahnteilstück der A20 an der Trebeltalbrücke bei Tribsees.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Tribsees/Stralsund. Strenge Umweltauflagen, Kostendruck und ein scharfer Konkurrenzkampf zwischen zwei am Bau der A 20 beteiligten Firmen haben für den Abrutsch der Autobahn gesorgt.

 

Dies geht aus umfangreichen OZ-Recherchen zur Ursache des Zusammenbruchs der Fahrbahn in Richtung Westen hervor. Demnach ist das System, das den Fahrbahndamm auf dem moorigen Untergrund an der Trebel stabilisieren sollte, vor dem Bau nie in einem vergleichbaren Moorgebiet getestet worden. Das verlautete aus hochrangigen Kreisen der mit dem Bau der Autobahn beauftragten Projektgesellschaft Deges.

Zudem haben die nun möglicherweise gebrochenen Säulen, die den Damm stützen, auf dem die A 20 verläuft, lediglich einen Durchmesser von 15 Zentimetern, wie Deges-Sprecher Lutz Günther auf mehrfache Nachfrage einräumte. Laut Unterlagen, in denen der Autobahnbau akribisch dokumentiert ist, hätte der Durchmesser mindestens zwischen 18 und 22 Zentimetern liegen sollen.

Die Fahrbahn war nahe der Anschlussstelle Tribsees am Montag auf einer Länge von 40 Metern 2,5 Meter in die Tiefe gerutscht und wird dort Schätzungen der zuständigen Behörden zufolge mindestens für einen Zeitraum von drei Jahren nicht passierbar sein.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Wochenendausgabe der OSTSEE-ZEITUNG.

Benjamin Fischer

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