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Stralsund Abwehrschlacht endet mit enttäuschender Niederlage
Vorpommern Stralsund Abwehrschlacht endet mit enttäuschender Niederlage
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03:45 11.03.2013
Filip Kliszczyk (am Ball) lieferte eine starke Leistung ab. Mit acht Treffern war der 35-J�hrige bester Werfer seines Teams, konnte damit aber auch nicht die 19:21-Niederlage gegen Altenholz verhindern. Fotos (2): J�rgen Schwols

Nur 40 Tore in einem Spiel. Das macht deutlich, dass hier zwei abwehrstarke Mannschaften aufeinander trafen. In einer spannenden und teilweise auch hitzigen Partie behielt der TSV Altenholz am Ende mit 21:19 die Oberhand. Klaus-Dieter Petersen, Trainer der Gäste und ehemaliger Nationalspieler, sprach im Anschluss „von einem Duell auf Augenhöhe, mit starken Torhüter- und Abwehrleistungen“.

Ulf Ganzert, Trainer des Stralsunder HV, war über die knappe Niederlage natürlich sehr verärgert. „Uns fehlt die Qualität im Aufbau, vor allem auf der rechten Seite. Wir waren streckenweise zu fehlerhaft, haben einige Hundertprozentige verworfen, am Ende sind wir selber schuld“, so der 41-Jährige.

Die etwa 800 Zuschauer in der Vogelsang-Halle sahen am Samstagabend im Gegensatz zu den vergangenen Heimspielen eine von Beginn an wache Stralsunder Mannschaft. Vor allem die Abwehr ging konzentriert zu Werke, dahinter zeigte Torwart Mustafa Wendland eine starke Leistung. In seinen Angriffsbemühungen offenbarte der SHV allerdings einige Schwächen. Erst in der 5. Spielminute gelang Markus Dau der erste Treffer für sein Team zum 1:1-Ausgleich.

Ausgeglichen ging es auch weiter. Mitte der ersten Halbzeit gelang Eric Hoffmann die erstmalige SHV-Führung (5:4). Keiner Mannschaft gelang es, sich mit mehr als einem Tor abzusetzen. Mit einem leistungsgerechten 10:10 ging es in die Kabinen. „In der ersten Halbzeit haben wir zu wenig über den Kreis gespielt, die rechte Angriffsseite war fast tot“, ließ der verletzte SHV-Spieler Frank Wahl die ersten dreißig Minuten Revue passieren. Der 31-Jährige, der nach seiner Knie-OP (Innen- und Außenbandriss des Meniskus) unter den Zuschauer weilte, war mit der Leistung der Abwehr und des Torhüters allerdings sehr zufrieden.

Nach dem Seitenwechsel erzielte Filip Kliszczyk die erneute Führung, Altenholz glich postwendend aus. Die Partie wurde nun hitziger, Fouls nahmen zu, die Zeitstrafen häuften sich. In der 40. Minute gelang Marcel Effenberger die erste 2-Tore-Führung überhaupt in diesem Spiel (13:11). Anschließend versäumte es die Heimmannschaft, sich vorentscheidend abzusetzen. „Das war vermutlich der Knackpunkt. Statt mit drei oder vier Toren in Führung zu gehen, machen die Gäste drei Treffer in Folge“, ärgerte sich Frank Wahl.

Doch der SHV konterte, glich zum 18:18 aus (55.). Auch beim 19:19-Ausgleichstreffer durch Eric Hoffmann, in Unterzahl (58.) wohlgemerkt, war der Sieg in greifbarer Nähe. Altenholz ging 100 Sekunden vor dem Ende erneut in Front. Im Gegenzug traf Kliszczyk nur den Pfosten. Anschließend machten die Gäste alles klar, trafen zum entscheidenden 21:19-Siegtreffer.

„Altenholz war nicht besser als wir. Unsere Abwehr war ganz stark“, resümierte der Coach. Lob gab es von Ulf Ganzert auch für Torhüter Mustafa Wendland, Kapitän Markus Dau, Martin Brandt und den achtfachen Torschützen Filip Kliszczyk, der, so der Trainer, „im Angriff viel zu viel allein gelassen wurde“.

Ina Knodel

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