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Ärger um gefällte Bäume

Stralsund Ärger um gefällte Bäume

Bewohner und Grüne protestieren: 40 Pappeln müssen für ein Wohngebiet in Andershof bei Stralsund weichen. Der Investor verweist auf die Genehmigung durch das Forstamt.

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Gefällte Pappeln in Andershof

Quelle: Christian Rödel

Stralsund. Grundstücke für 26 Eigenheime und 150 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sollen auf dem Gelände der ehemaligen Bereitschaftspolizei in Andershof entstehen. Für das Bauvorhaben wurden jetzt mit Zustimmung des Forstamtes Schuenhagen 40 Bäume einer Pappelallee gefällt.

„Es ist erschreckend, welches Ausmaß die Fällungen in diesem Bereich angenommen haben. Auch für den Fall, dass es keine rechtlichen Einwände gegen das Vorgehen gab, muss unser gemeinsames Ziel sein, in Zukunft so viele Bäume wie möglich zu erhalten. Behörden und Politik können und sollen darauf hinwirken, ein Bewusstsein hierfür zu schaffen. Dies beinhaltet auch, zusammen mit Investoren von Bauprojekten Konzepte zu entwickeln, die den Wert der Natur stärker berücksichtigen. Dies kann auch durch eine stärkere Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden gefördert werden“, sagt Rainer Rückert (Bündnis 90/Die Grünen).

Investor Fred Muhsal verweist auf die vorliegende behördliche Zustimmung. Dass eine  so genannte Umwandlungsgenehmigung für den Wald in Bauland in Aussicht gestellt und damit die Fällung erlaubt wurde, bestätigt der Leiter des Forstamtes Schuenhagen, Andreas Baumgart. Die Entscheidung habe man sich nicht leicht gemacht. Ursprünglich sei es aber um eine dreimal so große Fläche gegangen. Es wurde also bereits abgespeckt.

 

 



Marlies Walther

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Stralsund
40 Pappeln wurden auf dem Gelände der alten Bereitschaftspolizei gefällt. Es entsteht ein Wohngebiet mit 26 Grundstücken für Eigenheime. Außerdem sind 150 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern geplant.

Forstamt stimmte zu, verhinderte aber eine noch größere Fällaktion in Andershof.

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