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Stralsund Äste absägen ist verboten
Vorpommern Stralsund Äste absägen ist verboten
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00:01 03.05.2016

Im Bereich des Wulflamufers wurden der Stadtverwaltung in jüngster Zeit vermehrt Eingriffe in den Gehölzbestand gemeldet. So sollen unter anderem Rotdornbäume im Bereich des Spielplatzes unsachgemäß geschnitten, die Hecken am Hans-Lucht-Garten und einige Gehölze im dortigen Staudenbeet niedrig geschnitten und Bäume im Uferbereich des Frankenteichs gepflanzt worden sein.

Wie es aus dem Rathaus dazu heißt, ist das eigenmächtige Schneiden von Gehölzen in öffentlichen Anlagen unzulässig. Es wird als Ordnungswidrigkeit geahndet. Auch das eigenmächtige Einpflanzen von Gehölzen im Uferbereich ist nicht im Sinne einer nachhaltigen Grünpflege im Gartendenkmal Wulflamufer.

Der unbekannte Spender wird daher aufgefordert, diese im Laufe dieser Woche wieder von diesem Standort zu entnehmen.

Ganz will die Hansestadt ein privates Engagement für öffentliche Gartenräume dagegen nicht ablehnen. Wie es hieß, sei dies in Abstimmung mit der Stadtverwaltung jederzeit willkommen. Die Abteilung Straßen und Stadtgrün des Bauamtes nimmt dafür gerne Vorschläge und Anregungen an.

Die denkmalgeschützte Parkanlage am Wulflamufer wurde 1926/27 im Zusammenhang mit dem Bau der genossenschaftlichen Wohnanlage Bürgermeisterviertel unter Leitung von Stadtbaurat Dankwart Gerlach nach Plänen des Gartenbauinspektors Hans Winter geschaffen. Als ein Stadtpark der so genannten Grünen Moderne ist sie ein wichtiges Zeugnis für politische, gesellschaftliche, gartenkünstlerische und städtebauliche Vorstellungen von sozialer Verantwortung aus der Zeit der 1920er-Jahre. Die Parkanlage am Wulflamufer gehört zu den fünf auf Grund ihres Modellcharakters ausgewählten Parks, die vom Land gefördert wird. Von 1997 bis 2005 erfolgte in mehreren Bauabschnitten die Sanierung und Wiederherstellung der Anlage nach Originalplänen von Hans Winter. Seitdem wird der Park durch die Abteilung Straßen und Stadtgrün des Bauamtes denkmalgerecht gepflegt.

OZ

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