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Als Brotbäckerin am Lehmofen

OZ besuchte deutsch-polnisches Jugendcamp im Ökodorf Krummenhagen Als Brotbäckerin am Lehmofen

24 junge Leute aus Steinhagen und der Partnergemeinde in Polen verbringen eine Ferienwoche bei der Ökologischen Beschäftigungsinitiative in Krummenhagen. Morgen geht das Camp zu Ende.

Krummenhagen. Seit dem vergangenen Montag halten sich zwölf polnische Schüler aus der Steinhagener Partnergemeinde Przybiernow zu einem Jugendaustausch gemeinsam mit 12 Deutschen im Ökodorf Krummenhagen auf. Sie verleben hier eine Woche und verstehen sich so die polnische Lehrerin Jolt Marzec vom ersten Augenblick an hervorragend.

Mit Unterstützung der DLRG Stralsund wurden auf dem großen Areal Zelte aufgebaut, die die Jugendlichen nach ihrer Ankunft am Montag sofort beziehen konnten. „Wir haben abends gemütlich am Lagerfeuer gesessen, deutsche und polnische Lieder gesungen. Jeder hat versucht, in die andere Sprache einzutauchen“, erzählte die Krummenhagener Betreuerin Eva-Maria Pomplun. Zum Glück hat es bei diesem Treffen geklappt, eine polnische Übersetzerin Katarzyna Komperda mit dabei zu haben, so sei die Verständigung leichter. Und in aller Not wird eben mit Händen und Füßen erzählt.

Die Mädchen und Jungen aus der 8. Klasse des polnischen Gymnasiums fanden die Atmosphäre im Ökodorf wunderbar. So etwas gäbe es bei ihnen nicht, ansonsten sei der Lebensstandard von Deutschland und Polen ziemlich ähnlich, berichten die Gäste. Während sie zum einen entweder Ausflüge in die Umgebung wie Baden auf Zingst oder Besuchertouren nach Stralsund mit Innenstadt und Meeresmuseum machten, haben sie andererseits auch die Atmosphäre des SOS-Dorfes in Hohenwieden bei Grimmen genossen.

Am Donnerstag hatten die jungen Leute in Krummenhagen mit Unterstützung von Angela Beuchelt, einer ehemaligen ÖBIK-Mitarbeiterin, Brot gebacken. Dank ihrer Initiative waren wieder Pferde im Stall, und die Jugendlichen konnten reiten, Tischtennisspielen oder einfach nur die Zeit in der wundervollen Ruhe des Dorfes genießen.

Der mittlerweile nur noch kleine Stab der ÖBIK-Beschäftigten war sehr stolz darauf, die Tradition der Völkerverständigung auch ohne große Unterstützung fortzuführen. Viele Ehemalige hatten bei der Betreuung der deutschen und polnischen Youngster freiwillig mitgemacht. Bei einem Gang durch den Garten haben sie Kräuter gesammelt und Essig hergestellt.

Heute feiern die jungen Leute Abschied, doch 2002 soll es ein Wiedersehen in Polen geben.



BIRGIT SCHNIBBEN

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