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Alter Lokschuppen nach Schnee teilweise eingestürzt

Stralsund Alter Lokschuppen nach Schnee teilweise eingestürzt

Damit hatten viele Stralsunder schon länger gerechnet: Das Dach von einem der drei historisch wertvollen Lokschuppen ist nun eingebrochen. Lässt die Bahn die Gebäude bewusst verfallen, um sie eines Tag abreißen zu dürfen?

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Der Schnee gab dem mittleren der drei denkmalgeschützten Lokschuppen den Rest: Teile des Daches sind eingestürzt.

Quelle: Alexander Müller

Stralsund. Der viele Schnee zu Ostern hat die historischen Stralsunder Lokschuppen zum Teil schwer beschädigt und das Dach über einem der drei halbrunden Gebäude zum Einsturz gebracht. Entdeckt worden ist der Schaden gestern von den Mitgliedern der Interessengemeinschaft „Freunde des Bahnbetriebswerkes Stralsund“, die den Zustand der Lokschuppen seit Jahren kritisch im Blick hat. Menschen kamen bei dem Einbruch offenbar nicht zu Schaden.

 

Marianne Störmer zufolge würden in dem Bereich auch immer wieder Kinder an den Bahnanlagen spielen. Sie gehört zur Interessengemeinschaft. Eigentümerin der Gebäude ist die Deutsche Bahn. „Die Lokschuppen stehen unter Denkmalschutz und werden seit Jahren dem Verfall preisgegeben“, sagt Marianne Störmer. Aus ihrer Sicht sei dies Taktik, um sie eines Tages komplett abreißen zu können. Seit 2012 habe die Interessengemeinschaft wiederholt auf die Baufälligkeit der Anlagen aufmerksam gemacht.

Die Stralsunder Stadtverwaltung bemüht sich seit geraumer Zeit darum, die Immobilien zu erwerben und das gesamte Gelände neu zu entwickeln, sodass es besser in die Tribseer Vorstadt integriert wird. Im Gespräch waren verschiedenste Verwendungszwecke, darunter ein Rechenzentrum, eine Diskothek oder auch eine Sport- und Freizeitanlage.

Die Deutsche Bahn ließ eine Anfrage der OZ nach den Gründen, warum das Unternehmen bislang nichts gegen die bereits bestehende Einsturzgefahr der historischen Lokschuppen unternommen hat, gestern unbeantwortet.

Benjamin Fischer

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