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Am Borgwallsee passen Feuer und Wasser gut zusammen

Negast Am Borgwallsee passen Feuer und Wasser gut zusammen

Zum 85-jährigen Jubiläum der Negaster Brandschützer gab es endlich wieder ein Seefest.

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Umweltfreund und Angler David Sachse hängt die nächste Flunder in den Rauch.

Quelle: Fotos: Susanne Retzlaff

Negast. Das kommt in Negast dabei heraus, wenn Angelverein und Feuerwehr gemeinsam grillen wollen: ein Fest am See. In den ersten Jahren sollen sogar Lehrer an die Marterpfähle eines Schüler-Indianerlagers gefesselt worden sein, bis zu 5000 Besucher habe man gezählt, erinnert sich Lucys Großvater. Die fast Dreijährige ist auf dem besten Wege, in Opas Feuerwehr-Fußstapfen zu treten, fährt lieber im roten Bobbycar den Geschicklichkeitsparcours, als mit Puppen zu spielen.

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Umweltfreund und Angler David Sachse hängt die nächste Flunder in den Rauch.

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Natürlich ist sie auch nebenan bei der Skaterwiese zu finden, wo die Negaster Feuerwehr am Sonnabend ihr 85-jähriges Bestehen feierte. Dort lässt sie sich mit der Drehleiter fast bis in die Wolken schrauben. Der Leiterwagen aus Grimmen war eine der Attraktionen der Technikschau der Brandschützer. Negasts 13 Aktive bilden unter dem Dach der Feuerwehr Steinhagen eine von Andreas Vetterick geleitete Löschgruppe. Neben Präsentationen der Jugendfeuerwehr beeindruckten die Großen mit spritzigem Löschangriff und einem spektakulären Fettbrand die Besucher.

Beim Casting gehen die Angler mit der Rute auf Talentsuche. Es gilt, mit dem richtigen Schwung das Gewicht am Ende der Sehne in einen mehrere Meter entfernten Eimer zu befördern. Veikko Hartung vom Verein Umweltfreunde und Angler Borgwallsee, gibt Hilfestellung und verrät die wesentliche Voraussetzung für einen Treffer: „Das Blei sollte auf Höhe der Rolle sein.“ Alles weitere, das Gespür dafür, wann man die Sehne loslassen sollte beispielsweise, bringe die Erfahrung. Die müssen Ella (2) und Luis aus Stralsund noch sammeln, der Fünfjährige schien erst einmal fliegende Fische fangen zu wollen.

Bürgermeister Dietmar Eifler bevorzugt da eher Dorsch. 1998 wurde das erste Seefest gefeiert, erklärt er, nun freut er sich, dass in diesem Jahr nach dreijähriger Pause in dem sensiblen Gebiet auf der Seewiese Vereine und Gemeinde wieder ein Fest organisieren konnten. Man habe Absprachen getroffen, um eine Beeinträchtigung des Trinkwasserschutzgebietes am Borgwallsee zu verhindern. Ein Naturschutzstützpunkt soll hier eingerichtet werden, um das Bewusstsein für diese sensible Zone zu schärfen, so Eifler. Die ganze dörfliche Gemeinschaft mit ihren Vereinen mache mit und auch Gäste aus Hambergen, der niedersächsischen Partnergemeinde.

Kinder der Grundschule und Kita unterhielten die Besucher und waren mit Bastelstrecke und Bücherecke ebenso dabei wie der Steinhäger Mühlenverein. Hüpfburg und Kinderkarussell, Schießbude und Schminken (Fledermäuse waren besonders beliebt) sorgten für Rummelplatz-Flair. Das Abendprogramm garantierte mit Feuerkünstlerin Manuela Reim, Steffen Hedrichs Stimmungsmusik, Tanzfläche und DJ Dr.

Cult am Plattenteller eine lange, heiße Nacht am See.

 

Susanne Retzlaff

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