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Stralsund Anfassen und Füttern bei Zoonacht erlaubt
Vorpommern Stralsund Anfassen und Füttern bei Zoonacht erlaubt
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00:00 08.08.2016

„Das war total cool, das Lama zu streicheln“, fand Amelie Dabel. Die Zehnjährige hatte sich mit ihren jüngeren Schwestern Romy und Carolin und den Eltern am Freitagabend zur „Langen Zoonacht“ in den Stralsunder Tierpark aufgemacht. Auf der Festwiese stellten die Tierpfleger einige ihrer Schützlinge vor, darunter das Lama Dori, einen Schafbock sowie die 20 Jahre alte Kamelstute Conni und ihren Nachwuchs Elisabeth. Die junge Kamelstute bekam den Namen übrigens von der Sekretärin Elisabeth Rupp verpasst, weil das Tier an dem Tag geboren wurde, als Frau Rupp aus dem Zoo-Arbeitsleben ausschied.

„Für die Tiere ist es ein positiver Nebeneffekt, von den Besuchern angefasst zu werden und für die kleine Kamelstute wird es gleichzeitig zur Ausbildung genutzt, am Halfter geführt zu werden", sagte Tierpfleger und Tiershoworganisator Kay Deichfischer, der das Jungtier betreute, während Wolfgang Rahn die Mutterstute Conni am Halfter führte.

„Wir haben in der Zeitung von dieser Veranstaltung gelesen und sind mit unserer Enkelin Laura hergekommen“, erzählten Karin und Joachim Schlieker aus Richtenberg. Viele abendliche Zoobesucher nahmen an der Führung durch den Zoo teil. Das Highlight hierbei war für die jüngsten Besucher die Fütterung des Rotwildes. „Ich bin schon das zweite Mal bei der Zoonacht und mir gefällt es gut, dass ich die Tiere anfassen kann", so die achtjährige Neele aus Ihlenfeld, die mit ihrem Opa Uli Sanne gekommen war.

„Man bekommt als Besucher einmal einen etwas anderen Einblick in das Zooleben", fand Frank Sperber. Der Berliner war Gast in der Hansestadt und mit Sohn Yannick gekommen. „Meine Tochter Daniela wollte hierher. So bin ich nach der Arbeit mit ihr los“, erzählte Thorsten Cirocki. Die Achtjährige fütterte mit Yannick die Pommernschafe mit Pellets, die Mitarbeiterin Katrin Bruhns reichte.

Auf der Festwiese wurde Stockbrot über der Feuerschale gebacken, auf der Bühne jazzte und swingte das Duo „J&M“ an Saxophon und Banjo. Weil viele Besucher nach einer Tiershow fragten, entschloss sich das Zooteam kurzerhand, u.a. Uhu, Hühner und Aras aus den Volieren zu holen, und den Abend mit der kleinen aber feinen Show aufzupeppen.

ie

OZ

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