Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund Fremdenfeindlicher Angriff in Stralsund
Vorpommern Stralsund Fremdenfeindlicher Angriff in Stralsund
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:16 14.01.2019
Der junge Mann konnte den drei Angreifern nach eigenen Angaben entkommen. Die Polizei hofft nun auf mögliche Zeugen. Quelle: dpa
Stralsund

Am späten Sonntagabend soll es in Stralsund zu einer Körperverletzung gekommen sein. Die Polizei geht davon aus, dass drei Unbekannte einen 30-Jährigen attackiert haben. Der Betroffene habe am Montag Anzeige erstattet. Bei seiner Aussage auf dem Revier sei er „sichtlich aufgewühlt und verängstigt“ gewesen, so Polizei-Sprecherin Nicole Buchfink. Weil die Ermittler von fremdenfeindlichen Motiven ausgehen, ermittelt der Staatsschutz.

Polizei will keine Details nennen

Der gebürtige Syrer sei am Sonntag gegen 22 Uhr zu Fuß die Straße Grünthal entlangegangen. Auf Höhe der Sparkasse kamen ihm drei Männer entgegen, die ihn zunächst beleidigten und dann angriffen. Das Opfer wurde leicht verletzt, konnte sich aber losreißen und fliehen. Details zur Tat wollte das Polizeipräsidium aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht öffentlich machen.Immerhin: Täterbeschreibungen gibt es. Demnach handelte es sich bei den Angreifern um einen etwa 30 Jahre alten Mann (etwa 185 cm groß, kräftige Statur, kurze dunkle Haare), einen etwa 20-Jährigen (170 cm groß und schlank) und einen dritten Beteiligten zwischen 20 und 25 Jahren (normale Statur, 170 - 175 cm groß, Brillenträger, trug eine Mütze).

Die Ermittler hoffen nun auf Zeugen, die sich bei der Einsatzleitstelle unter 0395 5582-2224 oder auf jedem Revier melden können.

Carsten Schönebeck

Kein Sachschaden, aber ein mulmiges Gefühl: Vor zwei Parteibüros in Stralsund fanden sich am Montag Fotos eines blutüberströmten AfD-Politikers. Auch in anderen Städten Deutschlands sorgte die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ für Aufsehen.

16.01.2019

Herzlichen Glückwunsch an alle frisch gebackenen Eltern.

14.01.2019

Wer sich für die Ausbildung entscheidet, benötigt einen erweiterten Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, einen Realschulabschluss oder das Abitur sowie eine ärztliche Bescheinigung über die Berufstauglichkeit. Von Vorteil ist ein zweiwöchiges Vorpraktikum in der Pflege.

14.01.2019