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Stralsund Anlaufstelle für Ribnitzer Nachbarschaft eingeweiht
Vorpommern Stralsund Anlaufstelle für Ribnitzer Nachbarschaft eingeweiht
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00:05 04.11.2016

Es wurde musiziert, geturnt und in Erinnerungen geschwelgt: Am Mittwochabend ist das Begegnungszentrum in der Demmler- Straße feierlich eröffnet worden. „Nach zehn Jahren Planung ist das Haus nun endlich für alle von uns offen“, sagte die Leiterin der Bernstein-Schule, Christina Bonke, sichtlich gerührt vor den geladenen Gästen. „Mein Traum ist wahr geworden.“

3,3 Millionen Euro hat der Umbau der ehemaligen Einkaufshalle in die Anlaufstelle für die Bürger gekostet. Auf 1400 Quadratmetern sind unter anderem ein Stadtteilcafé, Büros der Erziehungsberatungsstelle JAM GmbH sowie Gruppenräume, eine Aula und ein Atrium mit bis zu 400 Plätzen entstanden. „Für das heutige Ergebnis ist ein hoher Aufwand betrieben worden. Jetzt liegt es an den Schülern, Vereinen und Bürgern das Haus mit Leben zu füllen“, sagte Bürgermeister Frank Ilchmann (parteilos). Er überreichte symbolisch den Schlüssel zum Begegnungszentrum an Juliane Hecht-Pautzke, die die Servicestelle Ehrenamt im Gebäude leitet.

Das Wirtschaftsministerium unterstütze das Vorhaben aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von rund 900000 Euro. „Hier zeigt sich, dass Politik und Bürger Hand in Hand gearbeitet haben“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). „Der Treffpunkt bietet unter einem Dach viele Möglichkeiten, das kulturelle und gesellschaftliche Leben zu bereichern sowie Generationen und Kulturen zusammenzubringen.“ Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schickte Glückwünsche zur Einweihung des neuen Gebäudes.

Bis dahin war es aber ein langer Weg. Bereits 2007 wurde die Idee eines soziokulturellen Zentrums konkret. In Planungsrunden, Schülerbefragungen und Zukunftswerkstätten und vielen anderen Treffen ist das Konzept ausgearbeitet worden. Jedes Detail musste ausdiskutiert werden. „Die Zusammenarbeit aller Beteiligten war für mich das Zeichen von gelebter Demokratie“, sagte Christina Bonke rückblickend. „Sie zeigt, was man alles schafft, wenn alle gemeinsam arbeiten.“ Vor allem die Grundsteinlegung im Oktober 2015, bei der Vertreter aller Fraktionen tanzten und Schüler Luftballons mit Wünschen steigen ließen, blieb der Schulleiterin im Gedächtnis.

Ann-Christin Schneider

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