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Stralsund Auf ehemaligem Pionierhaus-Gelände wächst Neubau
Vorpommern Stralsund Auf ehemaligem Pionierhaus-Gelände wächst Neubau
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16:57 08.10.2018
Die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Pionierhaus-Gelände gehen voran. Quelle: Ines Sommer
Stralsund

Eher unbeabsichtigt sind nun die Hüllen am Knieperdamm gefallen. Der Sturm hatte die durch Planen verdeckte Baustelle auf dem Gelände des ehemaligen Pionierhauses in Stralsund entblößt, und so wurde das rege Bagger-Treiben sichtbar. Entstehen soll an der Ecke Knieperdamm/Hauptmann-Straße ein moderner Neubau, der einerseits das Sanitätshaus Schumann, andererseits das neue Domizil des Fitnessstudios „Gym Fintessworld“ beherbergen soll.

Dort, wo einst das Pionierhaus in Stralsund stand, wird jetzt ein umstrittener Neubau für Fitnessstudio und Sanitätshaus hochgezogen. Die Bauherren hoffen auf einen milden Winter, damit der Rohbau im Frühjahr fertig ist.

Nach dem umstrittenen Abriss des Pionierhauses (die OZ berichtete mehrfach) im November 2017 wurde das Areal in den letzten Monaten beräumt, außerdem erfolgten die Fundamentarbeiten – alles hinter einem mit Planen verdeckten Zaun. „Uns ging es um den Schutz vor Sand und Dreck“, sagt Udo Waitschies, einer der beiden Bauherren, gegenüber der OZ. „Doch mittlerweile haben wir mehr Aufwand als Nutzen mit den Planen, immer wieder sind sie runter gerissen.“

Der Stralsunder Unternehmer bestätigt, dass die Bodenplatte gegossen wird. „Wir hoffen natürlich auf einen milden Winter, damit die Bauarbeiten weiterlaufen können. Geht unsere Rechnung auf, könnte der Rohbau im Frühjahr stehen“, so Udo Waitschies, Geschäftsführer des Fitnessstudios, das in den Neubau einziehen soll. Zudem werden Leitungen für Abwasser und Strom verlegt, damit dann der Hochbau hochgezogen werden kann.

Bis zur Fertigstellung rechnen die Investoren mit einer Bauzeit von einem Jahr, inclusive dem aufwändigen Innenausbau mit Fahrstuhl. Aber Termine für Richtfest und Einweihung wollen die Investoren lieber nicht nennen. „Wir haben bei diesem Projekt zuviel erlebt. Wir freuen uns jetzt einfach, dass wir nach über drei Jahren Kampf mit viel Auf und Ab endlich unser Gesamtkonzept in Angriff nehmen können“, so Waitschies. Nachdem im April die Baugenehmigung vorlag, wollten die Bauherren eigentlich im Juni loslegen.

Geplant ist nicht nur ein neues Gebäude. Im zweiten Schritt ist an ein großzügiges Outdoor-Gelände gedacht. „Wir wollen dort ein multifunktionales Areal schaffen, auf dem man gut Sport machen kann“, so der 65-Jährige.

Sommer Ines

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