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Stralsund Aus für Löcherpiste zum Behindertenheim
Vorpommern Stralsund Aus für Löcherpiste zum Behindertenheim
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04:21 16.03.2013
Till Backhaus hat gleich zwei Geldzusagen f�r Heinz-Werner Jennek mitgebracht.

Das Durchschütteln hat man im Moment noch gratis, wenn man von Neu Lüdershagen in Richtung Behindertenheim der Stralsunder Werkstätten fährt, radelt oder läuft. Skaten geht schon seit Jahren nicht mehr, denn hier reiht sich Loch an Loch. Die Verbindung als Straße zu bezeichnen wäre vermessen. Über den schlechten Zustand wundert sich keiner mehr, denn schließlich wurde der Waldweg 1968 ausgebaut und führte bis zur Wende zu einem Stasi-Bunker. Nach der Wende gab es mal „was obendrauf“, aber der Unterbau blieb, und das hat sich nun gerächt.

„Ich sag ja immer: Wer billig baut, baut dreimal. Also lieber einmal richtig Geld in die Hand nehmen und was Vernünftiges machen“, so Minister Till Backhaus, der ja für seine kessen Sprüche bekannt ist. Der erste Mann im Land für Landwirtschaft und Umwelt kam gestern Nachmittag nicht mit leeren Händen, hatte gleich zwei Fördermittelbescheide dabei. „Ich hoffe, ihr setzt das Geld gut ein“, meinte er, als er Bürgermeister Heinz-Werner Jennek die zwei Mappen mit dem Landeswappen überreichte. „Da machen Sie sich mal keine Sorgen“, konterte das Gemeindeoberhaupt.

Immer wieder hatte sich die Gemeindevertretung bemüht, einen Weg für die Sanierung zu finden. Aber die Kommune ist verschuldet, da ist an Investitionen nicht zu denken. Doch die Kämpfer um Bürgermeister Heinz-Werner Jennek wurden nicht müde, Anträge zu stellen. Und die wurden nun zumindest für den Waldweg genehmigt.

Die Sanierung der Buckelpiste erfolgt nun in zwei Abschnitten. Zunächst geht es um 135 Meter, die noch zum Dorf Neu Lüdershagen gehören. Dieser kurze Bereich kostet 67 500 Euro. Aus dem Programm der Dorferneuerung schießt das Land hier 39 650 Euro zu. Die zweite Strecke umfasst den grundlegenden Ausbau vom Dorfausgang bis zum Behindertenheim im Wald und hat eine Länge von etwa 920 Metern. Diese Sanierung schließt die Buswendeschleife vor dem Behindertenhaus ein. Die Gesamtkosten belaufen sich hier auf 312 000 Euro. 170 000 Euro fließen aus dem Topf des ländlichen Wegebaus. Insgesamt wird die Straße auf einer Breite von 3,50 Metern ausgebaut und mit Asphalt versehen.

Addiert man die beiden Eigenanteile, kommen auf die Gemeinde Wendorf rund 168 000 Euro zu. „Dafür haben wir einen Kofinanzierungsantrag beim Land gestellt, und der wurde in Höhe von 147

000 Euro bewilligt. Bleiben 16 000 für uns, die wir auch in den Etat einstellen — irgendwie“, sagt Heinz-Werner Jennek. Denn ihm ist wie allen anderen bewusst, dass man so günstig nie wieder zu einer Straßenbaumaßnahme kommt.

Die kleine Summe, die nun für uns bleibt, kriegen wir beschafft. Wir sind froh, dass die Straße gemacht wird.“Bürgermeister Heinz-Werner Jennek

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