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Stralsund Baltic Racing-Team stellt neuen Boliden vor
Vorpommern Stralsund Baltic Racing-Team stellt neuen Boliden vor
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00:05 24.04.2017
210 Kilogramm wiegt der „TY17“. Der Motor leistet bisher 78 PS, hat 60 Newtonmeter Drehmoment und wird weiter optimiert. Quelle: Foto: Benjamin Fischer

Das Baltic Racing- Team der Hochschule Stralsund hat am Sonnabend auf dem Flughafen Barth den Rennwagen für die kommende Saison in der „Formula Student Germany“

feierlich enthüllt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der „TY17“ ist im Vergleich zum Vorjahresmodell eine komplette Neukonstruktion der Studierenden. Dies sei vor allem durch den neuen Motor nötig geworden, sagte Technikchef Samir Charif. Ein neuer Motor erfordere ein neues Fahrwerk und daher ein anderes Fahrgestell.

Nachdem das Baltic Racing- Team im Jahr 2014 von einem Vier- auf einen Einzylindermotor umgestiegen war, der zwar Gewicht sparen half, aber nur schwierig abzustimmen und etwas kraftlos war, ist das Team nun auf einen Dreizylindermotor umgestiegen. Und siehe da: Das Auto war in diesem Jahr bei der Vorstellung voll fahrfähig. „Das haben wir in den Vorjahren nicht geschafft“, sagte Samir Charif, nachdem er im Anschluss an den feierlichen Teil der Veranstaltung vor den rund einhundert Gästen einige Runden auf dem Flugplatz gedreht hatte, um das neue Auto so zu präsentieren wie es eingesetzt wird: beim Beschleunigen, Driften und Bremsen. Die Rollbahn des Flugplatzes ist seit Jahren die Test- und Trainingsstrecke des Baltic Racing-Teams.

Bei der „Formula Student“ geht es nicht nur um schnelle Zeiten. Das ist ein Ingenieurs-Wettbewerb, bei dem es auf das Gesamtpaket ankommt. In verschiedenen Disziplinen wie auf einem Handlingkurs und bei einem Ausdauertest (22 Kilometer) wird die Leistungsfähigkeit des Wagens getestet.

Matthias Straetling, der neue Rektor der Hochschule, schien mit der Rennsportbegeisterung noch etwas zu fremdeln. Er hielt ein nettes, mit oberflächlicher Anerkennung vollgestopftes Grußwort, ohne den Baltic Racing-Gedanken inhaltlich zu sehr zu durchdringen. Zudem hatte Straetling die Kleiderordnung unterschätzt. Sein Look in Jeans und Fliegerjacke passte zwar zum Ort, nicht aber zum Anlass:

Der Präsentation eines von den Studenten selbst konstruierten Rennwagens. Die Mitglieder des Rennsportteams waren indes in perfekter Galagarderobe aufgelaufen.

Benjamin Fischer

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