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Barth: Solarpark soll weiter wachsen

Barth Barth: Solarpark soll weiter wachsen

Dritter Bauabschnitt eröffnet / Weitere könnten folgen

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Christian Pegel (v.l.), Stefan Kerth, Matthias Taft und Ralf Drescher weihen den dritten Bauabschnitt des Solarparks ein.

Quelle: Foto: Volker Stephan

Barth. Seit der gestrigen Einweihung des dritten Bauabschnitts des Solarparks am Barther Flughafen durch Energieminister Christian Pegel (SPD) und Landrat Ralf Drescher (CDU) beträgt das maximale Leistungsvermögen der kompletten Anlage nun 50 Megawatt (MWp). Die Münchner BayWa r.e. Solar Projects GmbH hat damit binnen vier Jahren das dritte Photovoltaikprojekt auf dem Gelände des Ostseeflughafens Stralsund-Barth umgesetzt. Und die Anlage soll in den nächsten Jahren weiter wachsen, zumindest nach Wunsch der Verantwortlichen. „Es gibt noch Platz für einmal zehn MWp und einmal sieben MWp“, informierte Benedikt Ortmann, Geschäftsführer der BayWa r.e. Solar Projects. Matthias Taft, der Vorsitzende der Geschäftsführung BayWa r.e., erinnerte, dass sein Unternehmen seit längerer Zeit geschäftlich in Vorpommern unterwegs sei. An der nächsten Ausschreibung nehme es mit drei Beteiligungsmodellen teil - auch deshalb, weil seine im Agrarhandel liegenden Wurzeln genossenschaftlich geprägt seien. Er forderte, die nächsten Etappen der Energiewende, die er mit einem Marathon verglich, entschlossen in Angriff zu nehmen und die Akzeptanz dafür zu erhöhen.

„Wir haben die ersten zehn Kilometer unseres Marathons geschafft, es liegt aber noch eine gewaltige Strecke vor uns.“

Minister Pegel bezeichnete den Ostseeflughafen als einzigen Regionalflughafen Deutschlands, der seinen Betreibern einen ruhigen Schlaf gestatte – wegen seiner schwarzen Zahlen dank der Erlöse aus der Solaranlage. Es gäbe ein regionales Interesse an ihm und gleichzeitig die nötigen Entlastungssynergien für seinen Betrieb. „Damit liefert der Flughafen ein tolles Beispiel.

Ich lade BayWa r.e. ein, an unserem Tag der erneuerbaren Energien teilzunehmen, die Leute an die Hand zu nehmen und gucken zu lassen.“ Landrat Ralf Drescher bezeichnete den Flughafen als Erfolgsmodell, das sich nach vielen politischen Schwankungen und Forderungen nach Schließung durchgesetzt habe. „Wir müssen mehr regionales Denken fördern und Egoismen abbauen“, so seine Schlussfolgerung.

Volker Stephan

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