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Baustellen-Alarm in Knieper Nord

Stralsund Baustellen-Alarm in Knieper Nord

Gleichzeitig an drei Ecken des Stadtgebietes wird gebuddelt / Investition beträgt 1,7 Millionen Euro

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Drei Straßenbaustellen laufen zurzeit parallel in Knieper Nord. Die Arbeiten sollen teilweise bis Ende November andauern.

Stralsund. Drei auf einen Streich: In Knieper Nord wird seit einer guten Woche zugleich in der Friedrich-Naumann-Straße, an der Ecke Große Parower Straße/Caspar-David-Friedrich-Weg und in der Kleinen Parower-/Rudolf-Virchow-Straße gebuddelt. Dabei handelt es sich um weitere Bauabschnitte von bereits begonnenen Maßnahmen. Insgesamt werden rund 1,7 Millionen Euro investiert.

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Gleichzeitig an drei Ecken des Stadtgebietes wird gebuddelt / Investition beträgt 1,7 Millionen Euro

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„Die Erneuerung ist auch dringend nötig“, findet Peter Engel, der als Hausmeister in der Naumann-Straße arbeitet. Dort werden die Sanierungsarbeiten jetzt im Abschnitt zwischen den Hausnummern 24 und 50 fortgesetzt. „Vor allem, dass die Fahrbahn Asphalt bekommt, ist eine feine Sache“, sagt Engel. Denn das alte Kopfsteinpflaster sei schon sehr laut gewesen. Die 961000 Euro teure Baumaßnahme auf einer Länge von 300 Metern wird von der Hansestadt, der Rewa und der SWS Energie Gas und Strom finanziert.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings aus Sicht mancher Radler. Mit der Straßenerneuerung fällt der Radweg weg, wie im bereits fertiggestellten Bereich zu erkennen ist. Engel kann nachvollziehen, dass einige Radfahrer dies bedauern, die sich nun zwischen den Autos hindurch lavieren müssen. Was Engel außerdem nicht verstehen kann, ist die monatelange Vollsperrung während der Arbeiten, was erhebliche Einschränkungen für die Anwohner bringe. „Anderswo kommt man auch mit halbseitigen Sperrungen klar“, kritisiert der Mann aus Altefähr.

Das schätzen Baggerfahrer Thomas Risch (48) und sein Kollege Ralf Möller (53) vom Bergener Unternehmen Erd-, Straßen- und Tiefbau (Estra) etwas anders ein, während sie den Boden für die Verlegung der neuen Trinkwasserleitung ausheben. „Das sieht man doch hier ziemlich deutlich. Wir arbeiten auf sehr engem Raum. Da ist eine Vollsperrung nur berechtigt. Noch dazu, wenn es dann später bei der Verlegung der Abwasserleitung bis zu fünf Meter in die Tiefe geht“, sagt Möller.

Genau diese Tiefe haben die Männer der Grimmener Firma von Eik Schöne – Kultur-, Erd- und Tiefbau (KET) – in der Großen Parower Straße/Ecke Caspar-David-Friedrich-Weg bereits erreicht. Fast fünf Tonnen wiegen die Regenwasserrohre mit einem Durchmesser von einem Meter, die passgenau versenkt werden, erläutert Vorarbeiter Reiner Volkmann (53).

Laut Stadtverwaltung soll die Straße zwischen Caspar-David-Friedrich-Weg und der Zufahrt zum Klinikums-Parkplatz bis zum 20. Mai fertiggestellt werden. Während der Bauphase ist eine Ersatzzufahrt über die Rudolf-Virchow-Straße eingerichtet. Ab 19. Juli soll dann der Ausbau der Kreuzung Rudolf-Virchow-/Große Parower-Straße erfolgen. Das Auftragsvolumen von 400000 Euro auf 180 Metern wuppen Rewa und Hansestadt gemeinsam.

Genau eine Kreuzung weiter, an der Ecke Kleine Parower-/Rudolf-Virchow-Straße, sind die Bauleute des Tief- und Verkehrsbaus Stralsund (TVS) am Werk. Baggerführer Detlef Weinhold (59) und Mitarbeiter Carsten Hirsch (60) bauen an einem neuen Abwasserkanal. Auf 170 Metern werden die Leitungen für Schmutz-, Regen- und Trinkwasser sowie 60 Meter Gehweg erneuert. Das lassen sich Stadt und Rewa 380

000 Euro kosten.

Fertigstellung im November

In der Friedrich-Naumann-Straße werden die Sanierungsarbeiten jetzt bis zum Parkplatz am Strandbad fortgesetzt. Die Fertigstellung ist bis zum 30. November geplant.

In der Kleinen Parower Straße finden zwischen Rudolf-Virchow- und Majakowskistraße bis 31. Juli Kanalbauarbeiten statt.

Die Große Parower Straße wird bis zum 30. November vom Caspar-David-Friedrich-Weg bis zur Rudolf-Virchow-Straße erneuert. Die Baumaßnahme erfolgt in mehreren Abschnitten.

Marlies Walther

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