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Stralsund Bei der Finanzierung in der Warteschleife
Vorpommern Stralsund Bei der Finanzierung in der Warteschleife
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00:00 08.04.2016

Die Finanzierung der neu gegründeten Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen ist auf dem Weg. Vor dem Ausschuss für Bildung, Hochschule, Kultur und Sport der Bürgerschaft berichtete am Dienstag Dörte Wolter von der Jugendkunstschule über Gespräche in Schwerin: „Noch haben wir den Bewilligungsbescheid nicht im Haus, aber das Land will die Arbeit des Vereins mit 148680 Euro finanzieren. Wir sind da in einer Warteposition.“

Noch ist der Bescheid nicht im Haus, aber das Land will die Ver- einsarbeit mit 148680 Euro finanzieren.“Dörte Wolter, Jugendkunstschule

Dazu kommen 100000 Euro an Eigenleistungen aus Mitgliedsbeiträgen, Teilnehmergebühren für Kurse und Eintrittsgeldern. Zu den künftigen Vereinsmitteln gehören auch so genannte unbare Eigenleistungen aus der ehrenamtlichen Arbeit der Vereinsmitglieder. Diese leisteten im letzten Jahr immerhin 4300 Stunden für Angebote, die von etwa 1700 Kindern und Jugendlichen genutzt wurden. Wie der Ausschuss von Dörte Wolter erfuhr, unterstützt die Hansestadt die Jugendkunstschule mit 128300 Euro. Nach OZ-Erkenntnissen stecken dahinter jedoch nicht ausschließlich bare Geldmittel. Die belaufen sich auf etwa 35 000 Euro. In den Rest hat die Hansestadt auch anteilig Immobilien und Betriebskosten einrechnen lassen.

„Beim Landkreis haben wir für die Unterstützung unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen 22000 Euro an Förderung beantragt“, sagt Dörte Wolter. Wie sie durchblicken ließ, sei auf der letzten Sitzung des Kultur- und Bildungsausschusses die Absicht erkennbar geworden, mit dieser Summe helfen zu wollen.

Burkhard Kunkel, Beauftragter für den Kunst- und Kulturbesitz der Stadt, machte vor dem Ausschuss deutlich, dass die avisierte Förderung der Jugendkunstschule ausschließlich den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit betreffe. Er fragte: „Wie werden Extraprojekte der einzelnen Vereine davon abgegrenzt?“ Ein Problem, das auch Senator Holger Albrecht sieht, er hieb in die gleiche Kerbe: „Wir müssen da genau hinschauen. Was ist Arbeit der Jugendkunstschule und was betreiben die Vereine in der Schule für eigene Projekte“, wollte Albrecht finanzielle Transparenz dokumentiert wissen, sah gar noch Gesprächsbedarf. Hintergrund dazu: Unter dem Dach Jugendkunstschule hatten sich 2015 die Stralsunder Vereine Jugendkunst, Perform(d)ance und das STiCer-Jugendtheater zusammengeschlossen, da das Land ab 2016 nur noch staatlich anerkannte Jugendkunstschulen fördern will.

Wie Dörte Wolter vor dem Bürgerschaftsausschuss erklärte, sei ein Antrag auf staatliche Anerkennung gestellt worden. Die sah keine Probleme, die nötige Transparenz für die Projekte herzustellen, die die Jugendkunstschule für die Kinder- und Jugendarbeit anbiete. Ganz im Unterschied etwa zu den Projekten der einzelnen Vereine für andere Zielgruppen, die in bewährter Weise weitergeführt werden.

Diese werden auch gesondert gefördert, wie etwa ein Tanzprojekt für demenzkranke Menschen in Knieper West.

Von Jörg Mattern

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