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Beschluss zu Schulbussen vertagt Kreistag verweist das Thema Schülerverkehr in die Fachausschüsse

Stralsund Beschluss zu Schulbussen vertagt Kreistag verweist das Thema Schülerverkehr in die Fachausschüsse

Die ewige Debatte um eine gerechte Schülerbeförderung im Kreis Vorpommern-Rügen geht in die Verlängerung.

Stralsund. Die ewige Debatte um eine gerechte Schülerbeförderung im Kreis Vorpommern-Rügen geht in die Verlängerung. Der Kreistag hat die Frage, ob das Schülerticket künftig für alle Kinder kostenlos oder vergünstigt zu haben ist, bei der Sitzung am Montagabend in Stralsund in die zuständigen Fachausschüsse verwiesen. Damit dürfte sich die Diskussion noch Wochen, wenn nicht gar Monate, hinziehen.

Derzeit ist der Schulbus nur für all jene kostenlos, die eine örtlich zuständige Schule besuchen. Familien, die ihr Kind auf eine Privatschule oder eine andere öffentliche Schule schicken, müssen für die Tickets komplett selbst aufkommen. Zwar schreibt das Landesgesetz vor, dass Schüler auch zur örtlich unzuständigen Schule mitfahren dürfen, wenn der Bus ohnehin in die Richtung unterwegs ist. Die Kreisverwaltung umgeht diese Regelung jedoch, indem sie die Schüler in Linienbusse setzt und argumentiert, dass das dann keine Schülerbeförderung ist.

Die Debatte in der Hochschule Stralsund wurde sehr emotional geführt. „Kein Landkreis behandelt seine Schüler so ungerecht wie wir“, sagte Wenke Brüdgam-Pick (Linke). Zumindest ein Teil der Kosten müsse den Kindern erstattet werden, wie es auch im Rest Mecklenburg-Vorpommerns der Fall sei. Das erregte den Unmut von CDU-Fraktionschef Andreas Kuhn. „Das wird uns auf die Füße fallen. Ich höre schon das Gezeter und Gejammer, wenn dann Schulstandorte gestrichen werden müssten“, sagte er. Eine der größten Sorgen von CDU und vielen anderen Kreistagsmitgliedern ist, dass die öffentlichen Schulen auf dem Land geschwächt werden könnten, wenn der Schulbus zu den anderen Schulen vergünstigt oder gar kostenlos ist.

Fortsetzung folgt...

OZ

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