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Biogasanlage Sagard setzt auf Zuckerrüben

Biogasanlage Sagard setzt auf Zuckerrüben

Neues Blockheizkraftwerk sichert Energiespitzen ab

Sagard. Die Jasmunder Biogas GmbH & Co. KG errichtet ein neues Blockheizkraftwerk in Sagard. Mit dem will man flexibler und damit besser auf den Strombedarf reagieren. Laut Geschäftsführer Torben Pülsch sei Strom eigentlich nicht das Hauptgeschäft der Anlage. Was an Gas in den Gärbehältern am Rande Sagards entsteht, bleibt größtenteils auch Gas – allerdings „veredeltes“. In einer separaten Anlage des Energieversorgers EWE wird das hier produzierte Biogas aufbereitet und in das Erdgasnetz der Insel eingespeist. Parallel dazu gibt es noch ein Blockheizkraftwerk (BHKW), in dem über einen Generator ein Bruchteil des Gases in Strom und Wärme umgewandelt wird. Nun soll noch ein zweites Blockheizkraftwerk installiert werden.

Wie Torben Pülsch betont, sei ein Blockheizkraftwerk an einer solchen Anlage sinnvoll, weil für die Prozesse bei der Biogasproduktion Strom und Wärme gebraucht werden. Die dafür benötigte Energie zweigt man praktisch aus dem Kreislauf der Biogasanlage ab. Das zweite Blockheizkraftwerk soll lediglich sicherstellen, dass zu Spitzenzeiten, wenn der Energiebedarf am höchsten ist, auch mehr Strom produziert und überschüssige Elektrizität ins Netz eingespeist werden kann.

Das Jasmunder Biogas wird hauptsächlich durch die Fermentierung von Mais gewonnen. „Als wir die Anlage 2014 übernahmen, benötigten wir den Ertrag von 880 Hektar Mais pro Jahr“, sagt Pülsch, der ebenfalls Geschäftsführer bei der Baltic Agrar ist. Mittlerweile habe man den Maisanteil auf den Ertrag von rund 600 Hektar Fläche reduziert und durch die Zuckerrübe ersetzt. Auch wenn der Energieertrag der Rübe schlechter als der von Mais sei: „Rüben wachsen hier besser und wir haben pro Hektar betrachtet am Ende einen höheren Gasertrag in unserer Biogasanlage.“ Maik Trettin

OZ

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