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Stralsund „Blues Brothers“ und „Carmen“ brummen - „Sturm“ war ein Flop
Vorpommern Stralsund „Blues Brothers“ und „Carmen“ brummen - „Sturm“ war ein Flop
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00:00 04.05.2016
Stralsund

Das Theater Vorpommern hat von Januar bis März 2016 2000 mehr Zuschauer in seine Vorstellungen locken können als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies sagte Intendant Dirk Löschner Montagabend auf einer Veranstaltung des Theaterfördervereins Hebebühne in Stralsund. Löschner führte die Zahl aufs sehr gute Restprogramm in der zu Ende gehenden Spielzeit zurück und rechnet mit weiteren Zuwächsen.

Denn mit der Bizet-Oper „Carmen“ und dem Musical „Blues Brothers“ seien im März zwei Stücke auf die Bühne gekommen, bei denen bislang sämtliche Vorstellungen ausverkauft gewesen seien. Damit habe man auch gerechnet, betonte der Intendant. Hätte man keinen Erfolg, müsste man sich nämlich fragen, was man falsch gemacht habe. Carmen sei schließlich neben Mozarts „Zauberflöte“ die meistgespielte Oper weltweit. Kritisch merkte der Intendant aber an, dass das Shakespeare-Stück „Der Sturm“ ein Flop war. Und das im Shakespeare-Jahr 2016.

Auf die Frage, warum gerade „Der Sturm“ ausgewählt worden sei, erklärte Löschner, dass bekanntere Shakespeare-Stücke in der Vergangenheit bereits vom damaligen Schauspiel-Leiter Matthias Nagatis inszeniert worden seien.

Als positive Überraschung stufte der Theaterchef die Leoš-Janácek- Oper „Das schlaue Füchslein“ ein, die über den Jahreswechsel für Furore sorgte. Total eingeschlagen hätte auch das Ballett mit „Rosen“ und „Casanova“. Beide Stücke, obwohl sehr unterschiedlich, seien hervorragend gelungen.

Als Spielzeit-Höhepunkt bezeichnete Löschner das Festkonzert zum 100. Geburtstag des Theaters Stralsund, bei dem auch Angela Merkel zu Gast war. Dieses Konzert wurde auch in Greifswald zum Erfolg.

„Auch ohne Bundeskanzlerin und Ministerpräsident“, wie der Intendant hinzufügte. Was die Nachfolge von Generalmusikdirektor Golo Berg betrifft, der ankündigte, das Theater 2017 verlassen zu wollen, sagte er, dass man wohl auf eine Interimslösung zusteuere. Grund sei die geplante Fusion zum Staatstheater Nordost ab Januar 2018. „Für ein Jahr werde man wohl keinen Generalmusikdirektor mehr finden“, meinte Löschner, dessen Intendantenvertrag gerade um ein Jahr verlängert wurde. „Zudem haben wir einen sehr guten 1. Kapellmeister“, fügte er hinzu. Reinhard Amler

OZ

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