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Brücken-Fans geben Kampf nicht auf

Karnin Brücken-Fans geben Kampf nicht auf

Jikeli & Co. geben nicht auf: Usedoms Bahn-Südanbindung steht (noch) nicht im Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes bis 2030. Die Eisen

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Die Reste der Eisenbahnhubbrücke stehen im Peenestrom bei Karnin zwischen der Insel Usedom und dem Festland. Die Hubbrückenfahrbahn ist 47,9 Meter lang, die maximale Hubhöhe über dem Wasserspiegel beträgt 28,0 Meter.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Karnin. Das „Karniner Bahnprojekt“ hat es – anders als die Ortsumgehung Wolgast – nicht in den ersten Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes bis 2030 geschafft. Laut Günther Jikeli (SPD) mit der Begründung, dass es sich hierbei lediglich um eine Schienen-Personennahverkehr-Maßnahme handele. Und das macht den Chef der Usedomer Eisenbahnfreunde ärgerlich, ja entsetzt.

„Denn tausende von Unterschriften aus vielen deutschen Städten für die schnellste Schienenverbindung zwischen Berlin und Usedom haben ja gerade belegt, dass es sich um eine Fernanbindung und keine Regionalbahn handelt“, sagt Jikeli. Die Wiederherstellung der Eisenbahn-Südanbindung Usedoms fehlt seit über 70 Jahren. „Heringsdorf ist das einzige bedeutende deutsche Seebad ohne Bahn-Fernanbindung“, moniert der Sozialdemokrat.Er und seine Mitstreiter wollen nun die detaillierte Begründung für die Ablehnung auf der Internetseite des Bundesverkehrsministeriums abwarten und sich in der anschließenden „Bürgerbeteiligung“ damit beschäftigen. Kritik üben sie schon jetzt am Lubminer CDU-Bundestagsabgeordneten Matthias Lietz, der die Kämpfer für die Südbahnanbindung „im Stich gelassen“ habe. Skandalös sei ferner, dass Wirtschaftsminister Dobrindt (CSU) vor der Veröffentlichung des Entwurfs wichtige Ressorts wie Tourismus gar nicht beteiligt habe. Bayern sei hingegen wieder einmal klar bevorzugt worden.MdB Sonja Steffen (SPD) hingegen hat erklärt, sich weiter für die Bahnanbindung via Karnin einzusetzen. Vor allem, weil mit deren erfolgreicher Verwirklichung ein starker Anreiz für den Tourismus in Vorpommern geschaffen würde. Käme diese Anbindung, würden der Straßenverkehr auf und um die Insel Usedom deutlich entlastet und die Umwelt geschont werden. „Wir kämpfen weiter für unser Projekt“, versichert Jikeli.

Von Hannes Ewert

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