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Stralsund Buswartehaus vermittelt Insel-Identität
Vorpommern Stralsund Buswartehaus vermittelt Insel-Identität
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00:00 26.10.2016

Die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR) hat am Knotenpunkt Serams bei Binz eine Open-Air-Galerie eröffnet und präsentiert „#25Jahre – 52 Gesichter und Geschichten der Insel Rügen“.

„Wir freuen uns, dass unser Projekt solch einen Anklang findet und nun von der VVR als Dauerausstellung in Wort und Bild einer breiten Öffentlichkeit gezeigt wird“, sagt Holger Vonberg von der Tourismuszentrale Rügen (TZR). Zusammen mit den freien Kommunikationsdesignern Christiane Burwitz (Foto und Ton) und Stefan Pocha (Video) hatte er 2014/15 insgesamt 52 Rüganer interviewt. So konnte die Tourismuszentrale mit Unterstützung des Tourismusverbandes Rügen im Jubiläumsjahr „25 Jahre Deutsche Einheit“ Woche für Woche einen Insulaner mit seiner ganz persönlichen Wendegeschichte vorstellen. Es entstanden 52 Texte, Originalton-Mitschnitte, 52 Porträtfotos und Videos.

Neben einer multimedialen Wanderausstellung, die schon an mehreren Orten auf Rügen und in der Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern beim Bund in Berlin gezeigt wurde, brachte die Tourismuszentrale auch ein Buch heraus. Die Inhalte dieses Buches hat die VVR nun auf großflächigen Klebefolien in und an den Wartehäuschen am Knotenpunkt Serams angebracht. „Das Projekt der TZR ist informativ, sehenswert und emotional. Es vermittelt Insel-Identität, ein Wir-Gefühl“, findet VVR-Marketing-Chef Michael Lang. Auch ein ehemaliger Busfahrer der VVR ist unter den Porträtierten:

Gerald Malaschnitschenko.

Der Verkehrs-Knotenpunkt Serams ist ein zentraler Umsteigepunkt für Einheimische, Berufspendler und Urlauber, die zwischen Mönchgut, Jasmund und dem Inselkern unterwegs sind. „Mit dieser Dauerausstellung erreichen wir ganz sicher viele Menschen“, so Michael Lang. Die Folien hat die VVR vom Insel-Werbestudio Sassnitz produzieren und anbringen lassen. Andrea Hillmann aus Binz nutzte als eine der Ersten die Wartezeit in Serams, um sich die Open-Air-Ausstellung anzusehen. „Ich bin angenehm überrascht. Das ist ganz toll geworden“, sagte sie. „Einige Insulaner kenne ich sogar. Und die Geschichten sind echt spannend.“

OZ

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