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Stralsund Danke an Retter in größter Not
Vorpommern Stralsund Danke an Retter in größter Not
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00:05 01.12.2016

Der Albtraum schlechthin: Man passt nicht richtig auf, und schwupps rutscht das Portmonee aus der Jackentasche. Gabriele Schult hat diesen Horror gestern erlebt. Sie hatte eine größere Summe – mühsam von der Rente abgespart – vom Konto abgehoben. „Wir wollen uns einen neuen Fernseher kaufen“, sagt die Stralsunderin. Noch immer zittert ihre Stimme, denn es ist gerade mal eine Stunde her, als sie merkte: Die Geldbörse ist weg. Panisch durchsuchte sie alles – vergeblich, das Portmonee muss bei einem Zwischenstopp am Ostseecenter aus der Manteltasche gerutscht sein. „Ich hatte das Geld extra nicht in der Handtasche – aus Angst, die könnte mir einer wegnehmen.“ Welch bittere Ironie des Schicksals... Als ihr Mann kurz darauf anrief, schluchzte Gabriele Schult. Der blieb erstaunlich gelassen und meinte: „Fahr mal nach Langendorf zu Familie Struwe.“ Die hatte nämlich die Geldbörse samt Inhalt gefunden. „Ich hab einen Blumenstrauß gekauft und bin sofort nach Langendorf gefahren, um mich zu bedanken. Aber ich war so fertig, ich hab nur geheult“, erinnert sich die Rentnerin, die den Struwes auf diesem Wege noch mal ganz herzlich Danke sagen möchte. Das ganze Geld war noch da – eine echt gute Nachricht in der heutigen Zeit.

OZ

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