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Stralsund Das große Buddeln

Für 13,7 Millionen Euro werden derzeit die Gleise zum Frankenhafen gebaut – ein Riesen-Projekt

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Neue Rohre werden unter der Eisenbahnbrücke in der Bauhofstraße verlegt. Anschließend wird für die Gleise ein Damm errichtet. Im November soll die Brücke herausgehoben werden. Eine Durchfahrt zur Straße an der Werft ist künftig nicht mehr möglich.

Quelle: Fotos: Marlies Walther

Stralsund. Ein Großprojekt in der Frankenvorstadt nimmt immer sichtbarere Gestalt an: Die neue Gleisanbindung zum Frankenhafen. Kurz vor dem Abschluss stehen in dem Zusammenhang Straßenbauarbeiten in der Greifswalder Chaussee/Höhe Brauerei an der Einmündung Franzenshöhe, die in den letzten Monaten Kraftfahrer mit Staus nervten. Am Montag wurden die Ampeln für die nächsten 14 Tage weggeräumt. Komplett ohne Behinderungen soll der Verkehr ab Mitte Juni rollen.

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Für 13,7 Millionen Euro werden derzeit die Gleise zum Frankenhafen gebaut – ein Riesen-Projekt

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Kräftig gebaut wird außerdem unter der Eisenbahnbrücke in der Bauhofstraße. Beide Baumaßnahmen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Verlegung der neuen Gleise für den Frankenhafen, die im Auftrag des Seehafens erfolgt, wie Hafen-Chef Sören Jurrat erläutert. Die Gesamtinvestition beträgt 13,7 Millionen Euro.

„Im Zuge der Arbeiten werden neue Betriebsgleise der SWS Seehafen parallel zu den bestehenden Gleisen der Deutschen Bahn entlang der Straße An der Werft und Franzenshöhe verlegt “, sagt Jurrat. „Bei der Kreuzung mit der Bauhofstraße werden die Gleise auf einem Damm errichtet“, erklärt der Hafen-Chef weiter. Die sanierungsbedürftige Eisenbahnbrücke sei somit überflüssig und soll Ende November abmontiert werden. Die Durchfahrt für Autos von der Bauhofstraße zur Straße An der Werft – die bereits als Sackgasse ausgeschildert ist – wird künftig nicht mehr möglich sein. Das gilt auch für Radfahrer und Fußgänger.

Im Bereich der Bauhofstraße verlaufen viele Leitungen für Strom, Regen- und Trinkwasser, die teilweise den gesamten Süden der Hansestadt versorgen. Diese müssten nun neu geordnet werden. Dafür werde ein Rohr zur Unterbringung diverser Medien eingebaut.

Um Baufreiheit für die neue Gleisanlage parallel zur Straße Franzenshöhe zu schaffen, muss die Fahrbahn zwischen Greifswalder Chaussee und der Straße An der Werft in Richtung Nordmann-Gelände verschoben werden, so Jurrat. Zudem erfolge eine Verbreiterung auf 6,50 Meter. Außerdem könne die Einmündung in die Greifswalder Chaussee verbessert werden. Bisher mussten sich vor allem größere Fahrzeuge durch eine Spitzkehre quälen.

Deshalb wird ein Mini-Kreisverkehr eingerichtet. „Es entsteht somit eine gut ausgebaute Zufahrt zum Gewerbegebiet und zur Werft, die anders als die anderen Zufahrten keine Höhenbegrenzung durch die Eisenbahnbrücken aufweist“, begründet Jurrat die Veränderung der Verkehrsführung. Der Mini-Kreisel sei für den Lkw-Verkehr überfahrbar. Die Länge des Straßenabschnitts vom Kreisverkehr bis zum Frankenhafen beträgt laut Jurrat 700 Meter, der reine Erneuerungsbereich umfasse 250 Meter. Die Fertigstellung ist Anfang September geplant.

An die Verlegung der Gleise soll es dann Ende November gehen. Zuvor seien unter anderem noch umfangreiche Erdbauarbeiten sowie der Aufbau des Bahndammes nötig. „Diese Arbeiten erfolgen bis Ende November“, kündigt Jurrat an, der davon ausgeht, dass die Gesamtbaumaßnahme Mitte 2018 abgeschlossen werden kann.

Die Kosten für den Straßen- und Gleisbau werden zu 90 Prozent vom Wirtschaftsministerium über das Programm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert. Den Eigenanteil trägt der Seehafen.

Marlies Walther

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