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Stralsund Dem Fisch mal in die Kiemen schauen

Sechstklässler der Hermann- Burmeister-Schule führen ihre Eltern durch das Ozeaneum und erzählen ihnen viel Wissenswertes.

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Dörte Jeß (l.) lässt sich von ihrem Sohn Oliver am großen Schwarmbecken die Aquarienbewohner erklären. Fotos (3): Miriam Weber

Stralsund. Da wird der Spieß einfach mal umgedreht: Zwei 6. Klassen der Hermann-BurmeisterSchule haben sich einmal nichts von ihren Eltern erklären lassen, sondern ließen viel mehr die Muttis und Vatis an ihrem Wissen teilhaben. Eine Stunde lang führten die Mädchen und Jungen ihre Familien durch das Ozeaneum.

OZ-Bild

Sechstklässler der Hermann- Burmeister-Schule führen ihre Eltern durch das Ozeaneum und erzählen ihnen viel Wissenswertes.

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Das Projekt war eine schöne Abwechslung. Wir haben keinen Unterricht gemacht und trotzdem viel gelernt.“Alina Meier (12), Schülerin

Ein Jahr lang hatten sich die Schüler gemeinsam mit Museums-

Pädagogin Nadine Pankow mit dem Thema Meer beschäftigt. „Am meisten hat mir gefallen, als wir uns mit den Walen befasst haben“, sagt Pascal Fender. Deshalb hat der 13-Jährige bei der Führung auch diesen Part übernommen und unter den Riesen der Meere Informationen über diese imposanten Tiere gegeben.

„Auf die Führung haben wir uns bei den beiden letzten gemeinsamen Terminen vorbereitet“, erklärt Nadine Pankow. „Da ging es dann wirklich darum, wie und wohin man spricht. Das ist schon aufregend für die Klassen.“

Aber sie machten ihre Sache prima. „Klar bin ich stolz“, sagt Marc Trost, nachdem seine Tochter Eva an den Aquarien einiges erläuterte. „Zumal ich weiß, wie intensiv sich Eva auf die Führung vorbereitet hat.“ Es sei ohnehin ein interessantes Projekt, dass es den Kindern ermögliche, mal an einem anderen Ort als nur der Schule zu lernen.

Und da war einiges, was sie im vergangenen Jahr im Ozeaneum erlebten. „Wir haben am Sund gekeschert. Das war cool, weil man mal gesehen hat, wie viele kleine Meerestiere dort leben“, ist Lisa-Leeann Müller begeistert. Doch das war noch lange nicht alles. „Wir haben uns mit Haien, Pinguinen, Walen und auch Müll im Meer beschäftigt, haben mikroskopiert und Fische und Kalmare seziert“, zählt Tino Freese auf.

Das Highlight für seine Mitschülerin Alina Meier war jedoch, „dass wir einen Seestern füttern und streicheln durften.“ Die Zwölfjährige wird sich gern an die Zeit im Ozeaneum erinnern. „Das war eine schöne Abwechslung und gute Alternative zum normalen Unterricht, und trotzdem haben wir viel gelernt.“ Die Daumen drückten Alina ihre Großeltern Gabi und Gerd. „Toll, wie die Klasse das durchgezogen hat und den Vorteil nutzt, dass wir das hier vor Ort auch so nutzen können“, sagt Gerd Meier. Die Führung hatte noch einen ganz anderen positiven Nebeneffekt, denn viele der Eltern waren noch gar nicht im Ozeaneum, besuchten das Museum auf diesem Weg das erste Mal. „Aber wir werden auf jeden Fall noch einmal ganz in Familie hierherkommen und uns alles in Ruhe anschauen“, sagt Dörte Jeß.

Für die Klassenleiterin der 6b, Karola Triebel, war die Zeit mit den Schülern im Ozeaneum eine besondere. „Weil ich die Schüler einmal ganz anders erlebt habe als in der Schule“, erklärt sie. „Man lernt sie von einer anderen Seite kennen.“ Außerdem habe sich das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klasse schon verändert. „Schon allein dadurch, dass wir immer gemeinsam zum Ozeaneum gefahren sind.

Und auch die Gruppenarbeit hat gut getan. Die Schüler waren aufeinander angewiesen und haben sich gegenseitig unterstützt.“

Zum Abschluss der Führung hatte sich eine Schülergruppe etwas Pfiffiges überlegt. Ob die Eltern wirklich zugehört hatten, was ihnen der Nachwuchs erzählte, stellte sich nämlich bei einem kleinen Quiz heraus. Bei dem mussten die Eltern Fragen zum Gehörten beantworten. Zum Glück schlugen sie sich wacker und freuten sich über Gummibärchen als Belohnung.

Miriam Weber

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