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Die schönsten Arbeitsplätze der Stadt

Stralsund Die schönsten Arbeitsplätze der Stadt

Martin Bretschneider ist Glücksbringer für jedermann, Laura Burghardts Steckenpferd sind Meerestiere. Beide sind davon überzeugt, an den schönsten Orten Stralsunds zu arbeiten - und beide haben überzeugende Argumente.

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Laura Burghardt (29) arbeitet als Tierpflegerin im Ozeaneum.

Quelle: Miriam Weber

Stralsund. Martin Bretschneiders Blick streift über die Dächer der Stadt. „Eine fantastische Aussicht“, sagt der 44-jährige Schornsteinfegermeister. Auch Laura Burghardt liebt ihre Arbeitsumgebung. Die 29-Jährige ist Tierpflegerin im Ozeaneum, arbeitet also quasi auf dem Meeresgrund.

Der Mann auf dem Dach

„Was kann schöner sein, als dass man von fast allen Leuten mit einem Lächeln gegrüßt wird und der Glücksbringer für Jedermann ist“, fragt Martin Bretschneider mit einem Lachen.

Seit 2013 ist er Bezirksschornsteinfeger, das heißt „dass ich für das Stadtzentrum Stralsund und einen Teil Knieper Nords zuständig bin“, sagt der Mann, dessen Firmensitz in Lüdershagen ist. „Unter anderem kontrolliere ich alle Feuerstätten, die gebaut werden, aber es geht auch darum, Emissionen bei Heizungen zu überprüfen, um den Umweltschutz zu sichern“, erklärt er.

Das traditionelle Kehren der Schornsteine macht Martin Bretschneider nach wie vor viel Spaß, auch wenn es nur noch etwa 20 Prozent der eigentlichen Arbeit ausmacht. Auf die Dächer zu klettern und den Blick schweifen zu lassen, das habe schon was. „Stralsund ist eine schöne Stadt mit beeindruckenden Gebäuden. Außerdem mag ich die Kloster mit den vielen kleinen Häuschen, das hat immer etwas von Schweden.“

Auge in Auge mit dem Seeteufel

Eigentlich sind sie ganz possierlich, auch wenn sie so gefährlich klingende Namen wie Seenadel oder Seeteufel tragen. Und sie gehören zu den Wassertieren, die Laura Burghardt besonders beeindruckend findet. Die Stralsunderin arbeitet als Tierpflegerin im Ozeaneum und liebt ihre Arbeit weil „es keinen Alltag gibt, keine Routine“.

Das Aufagbengebiet ist weit gefächert. „Wir überprüfen die Technik, bereiten das Futter vor und verteilen es, kümmern uns um die Tiere und deren Nachwuchs und die Aquarien an sich.“

Und wenn sie dann doch mal eine ruhige Minute hat, genießt Laura Burghardt es, im Tunnelaquarium „Helgoland“ zu stehen und ihren Schützlingen dabei zuzusehen, wie sie ihre Runden ziehen. Das habe dann fast schon was Meditatives. Einer der schönsten Orte in der Stadt eben.

Miriam Weber

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