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Dohlen-Beringung anerkannt

Tribsees Dohlen-Beringung anerkannt

Schon einmal wurden die jungen Naturschützer aus der Trebelstadt für ihre Arbeit mit dem Titel „Gruppe der Woche“ geehrt. Diesmal gab es die bundesweite Auszeichnung für den Vogelschutz.

Tribsees. Alle Naturschutzgruppen in Deutschland waren aufgerufen, für einen Wettbewerb Projekte einzusenden. Die Kids-Station des Naturschutzbundes (NABU) wollte daraus anschließend die Sieger der gesamten Bundesrepublik ermitteln. Und erneut wurde die Naturschutzjugend (NAJU) Tribsees zur Gruppe der Woche ernannt. Waren es beim ersten Sieg noch die Sölle im Trebeltal, die durch die NAJUs betreut werden, so erhielt die 15-köpfige Gruppe jetzt eine Auszeichnung für den Falken-, Dohlen- und Eulenschutz. Seit sechs Jahren sind die NAJUs gerade auf diesem Gebiet aktiv.

Schon einige Jahre ist Lars Warnecke dabei. „Damals wurde ich durch Zeitungsberichte auf den Naturschutzbund aufmerksam, und ein Klassenkamerad erzählte mir viel davon“, so der 12-Jährige heute. Und weil ihm sein Hobby richtig Spaß macht, nimmt er auch fast bei jeder Aktion teil und hilft mit, die Vögel zu schützen. Dabei geht es dann nicht nur um Beobachtungen und Zählungen. Ebenso bauten die NAJUs Brutkästen, die sie nun in jedem Jahr kontrollieren und die Jungvögel beringen.

1996 erhielt der erste Vogel in der Tribseeser St. Thomas-Kirche einen Aluminiumring. So kann die Vogelwarte auf der Insel Hiddensee den gesamten Vogelbestand kontollieren. Seit 2000 gibt es zusätzlich die Zwei-Farbberingung für Dohlen. Dieses Projekt findet nur in Bad Doberan, Laage und Tribsees statt. Dabei erhält die Dohle einen hell- und einen dunkelblauen Ring, damit der Austausch zwischen den Kolonien beobachtet werden kann, ohne den Vogel zu fangen, wie Beringer Richard Maag erklärt.

Auch Denise Böger (17) und Christoph Hartwig (15) beteiligen sich regelmäßig am Schutz der Falken, Dohlen und Eulen. Ihr besonderes Interesse gilt dem Erhalt bedrohter Vogelarten. Durch die Schaffung neuer Nistmöglichkeiten wollen die NAJUs den Bestand erweitern. Damit auch andere Naturschutzgruppen in Deutschland über das Projekt der Tribseeser informiert werden und Anregungen bekommen, wird die Arbeit der Tribseeser in dieser Woche im Internet unter www.kidstation.de vorgestellt.



CHRISTINE BORGWALD

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