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Stralsund Dornbusch-Turm ist lohnendes Ziel
Vorpommern Stralsund Dornbusch-Turm ist lohnendes Ziel
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00:03 26.03.2018
Der Leuchtturm auf der Insel Hiddensee steht auf dem rund 70 Meter hohen Schluckwieksberg. Quelle: Foto: Erwin Rosenthal

Die Leuchttürme sind an der Ostseeküste so angeordnet, dass für die Schifffahrt nachts immer mindestens einer von ihnen zu sehen ist. Zwischen Swinemünde und dem hinterpommerschen Kolberg gab es zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Navigationslücke. Sie wurde 1826 durch den Bau einer Leuchtbake in Form einer holländischen Windmühle ohne Flügel nahe Neuendorf auf der Insel Wollin geschlossen.

Der Turm befindet sich auf dem Swiner Höft bei „Stinas Utkiek“. Hier soll einst die pommersche Seeräuberin Stina, Anführerin einer Wolliner Freibeuterschar und Gefährtin von Klaus Störtebeker, Ausschau nach den Seeräubern gehalten haben. Der heutige Turm entstand 1961 beim Umbau der alten Leuchtbake. Mit einer Feuerhöhe von 91,5 Metern ist der Kikut das höchstgelegene Leuchtfeuer Polens.

Auf jedes Lichtsignal folgen zehn Sekunden Dunkelheit.

Der östlichste deutsche und zugleich lichtstärkste Leuchtturm (Leuchtweite 26 Seemeilen) in MV befindet sich auf der Greifswalder Oie. Er ist der einzige Leuchtturm mit linksdrehendem Licht und sichert den Seeweg zwischen Swinemünde und Rügen. Den Grundstein für den achteckigen, unter Denkmalschutz stehenden Turm (Höhe 38,6 Meter, Feuerhöhe 48,5 Meter) legte König Friedrich Wilhelm IV.

von Preußen im Jahr 1853. Alle 3,8 Sekunden sendet die Optik einen weißen Blitz von 0,2 Sekunden Dauer aus.

1937 bis 1945 wurde die Insel für zahlreiche Raketenstarts der Heeresversuchsanstalt Peenemünde genutzt, in dieser Zeit war die Insel Oie ohne Leuchtfeuer. Die dort 1942 gestartete Rakete A4 bzw. V2 war das erste von Menschen gebaute Objekt, das in den Grenzbereich zum Weltraum eindrang.

Der Leuchtturm Dornbusch, amtlich „Leuchtfeuer Dornbusch/Hiddensee“, steht auf dem 70 Meter hohen Schluckwieksberg. Für die Besucher der Insel ist er ein lohnendes Ausflugsziel. Der Turm wurde in 1887/88 als Ziegelbau errichtet. Er ist 27,5 Meter hoch und hat eine Feuerhöhe von 94,7 Metern. In den Jahren 1927 bis 1929 wurde der Leuchtturm mit einem Stahlbetonmantel versehen. Sein Leuchtfeuer ist über 24,9 Seemeilen (38 km) sichtbar. Die Kennung: 0,8 Sekunden hell, 9,2 Sekunden dunkel. Lichtquelle ist eine Halogenmetalldampflampe. Die Aussichtsgalerie, zu der 102 Stufen führen, befindet sich in 20 Metern Höhe. (Wird fortgesetzt.)

OZ

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