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Stralsund Drei Jahre zu Gast auf der ganzen Welt
Vorpommern Stralsund Drei Jahre zu Gast auf der ganzen Welt
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00:00 25.07.2016
Thomas Herter und Annette Vanek waren drei Jahre auf Segeltour. Quelle: Thomas Herter

Kann man die Erfahrungen einer dreijährigen Reise in einem Satz zusammenfassen? „Die Offenheit, Freundlichkeit und Natürlichkeit der Menschen im Bereich der Tropen. Das wird immer meine erste Erinnerung an diese Reise sein“, sagt Thomas Herter. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Annette Vanek erfüllte sich der 55-Jährige einen großen Traum: Einmal rund um die ganze Welt. Und das in einem Segelboot. Drei Jahre nahmen sie sich dafür Zeit.

Thomas Herter wagte Tauchgänge und besichtigte unter anderem das Schiffswrack der „Rainbow Warrior“.

Die Offenheit, Freund- lichkeit und Natürlichkeit der Menschen im Bereich der Tropen. Das wird immer meine erste Erinnerung an diese Reise sein.“Thomas Herter (55), Weltumsegler

Im Juni 2013 brachen die beiden Berliner mit ihrem Schiff „Anke Sophie“ zu ihrem bisher größten Abenteuer auf. Seit dem Jahr 2010 gehört ihnen die „Anke Sophie“, die ihren Heimathafen im Wassersportzentrum auf dem Dänholm hat. „Wir haben damit zunächst viel die Ostsee besegelt“, erklärt Annette Vanek, die eigentlich Lehrerin an einer Berliner Schule ist und für diese lange Reise ein Sabbatical und unbezahlten Urlaub nahm.

Nun stehen sie kurz vor der Rückkehr. Thomas Herter und Annette Vanek werden am 31. Juli im Stralsunder Hafen auf dem Dänholm von ihren Vereinsmitgliedern aus dem Leipziger Yachtclub erwartet.

„Natürlich sind wir gespannt, wie wir wieder in den Alltag finden“, sagt Thomas Herter, der Ingenieur ist. „Aber da wir immer wussten, dass die Reise zu diesem Zeitpunkt endet, sind wir darauf vorbereitet und freuen uns auf Familie und Freunde.“

Über 30 Länder hat das Paar durchreist. „Wir haben so unglaublich viel gesehen“, erzählt Annette Vanek begeistert. „Und eigentlich ist auch nie etwas wirklich Schlimmes passiert – zum Glück.“ Die für sie schlimmste Situation war, als in der Karibik plötzlich der Propeller von der Welle des Motors abfiel. „Wir waren aber gerade in einer Bucht und ein Taucher hat ihn tatsächlich wiedergefunden.“

Auch Stürmen und Unwettern konnten sie weitestgehend vermeiden. „Sicherheit geht eindeutig vor“, sagt Annette Vanek. „Da werden dann auch mal geplante Routen geändert oder man bleibt länger im Hafen.“

Die schönsten Momente auf der Reise waren für sie die Begegnungen mit den Menschen. „Da nimmt man auch für sich einiges mit“, sagt Thomas Herter. „Wir haben uns fest vorgenommen, einfach mal etwas freundlicher durch die Stadt zu laufen, den Bäcker oder den Busfahrer mit einem Lächeln zu grüßen.“ Außerdem fühlen sie sich nun für die aktuellen Diskussionen in Deutschland über die Flüchtlingspolitik sensibilisiert. „Wir waren jetzt drei Jahre zu Gast in vielen Ländern und wurden überall freundlich empfangen.“

Ansonsten behält Thomas einige Tauchgänge in Erinnerung. Etwa den vor Tonga, als er mit Freunden mit den Walen schwimmen durfte. „Ein kleines Walbaby, das immerhin schon eine Größe von sechs Metern hatte, war sehr neugierig, das war wirklich schön. Wir kamen an die Tiere bis auf einen Meter Abstand heran.“

Viele Bilder und Berichte zu den einzelnen Stationen finden sich unter ankesophie.wordpress.com

Miriam Weber

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