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Stralsund E-Mails zur P+S-Pleite: Staatsanwaltschaft prüft Hinweise
Vorpommern Stralsund E-Mails zur P+S-Pleite: Staatsanwaltschaft prüft Hinweise
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06:52 06.05.2016
Die P+S-Werftenpleite hat ein juristisches Nachspiel: Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt. Im Bild: die ehemaligen Scandlines-Fähren „Copenhagen“ (l.) und „Berlin“ 2013 am Ausrüstungskai der Volkswerft in Stralsund. Quelle: Stefan Sauer / Dpa
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Stralsund

Nach den Enthüllungen der Ostsee-Zeitung über eine mögliche Insolvenzverschleppung im Zuge der Rettungsversuche der P+S-Werften durch die Landesregierung intensiviert die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen. Dies kündigte der Rostocker Staatsanwalt Harald Nowack an.

Die Behörde ermittelt seit längerem gegen den Ex-Chef der Werft, Dieter Brammertz. Nowack zufolge werde das Landeskriminalamt den E-Mail-Bestand auf den Werftservern nochmals auf entscheidende Mails überprüfen, die von privaten Accounts verschickt worden sind. Bisher hatte die Staatsanwaltschaft aus dem Gesamtbestand von rund einer Million E-Mails nur jene herausgesucht, die sich einer Mail-Adresse der Landesregierung zuordnen ließen.

OZ

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